Und auch Mathias Henke setzt sich im Freitag sehr fair und differenziert mit der Debatte um Sprache für sexualisierte Gewalt auseinander. Das ist es, was ich mir, was wir uns überhaupt nur gewünscht hatten: Ein gemeinsames öffentliches Nachdenken. Wir wollen keine Begriffe verbieten oder neue aufoktroyieren, wir bestehen auch nicht auf Worten, die missverstanden oder missbraucht werden können. Wir wollen über die Gedankenwelten dahinter sprechen.

 

Hier ist Mathias Henkes Text.

Und noch ein Versuch hier. Ich weiß, es klappt nicht immer:

https://www.freitag.de/autoren/mathias-henke/vergewaltigung-als-happening-eine-debatte-1

 

So kann es auch gehen. Ein toller Artikel der beeindruckenden Marion Detjen in der ZEIT zu der Debatte um die Bezeichnungen und Selbstbezeichnungen von Menschen.

Hier ist er nachzulesen

Und falls der link nicht funktioniert, hier noch einmal:

http://www.zeit.de/kultur/2017-02/vergewaltigung-opfer-sexuelle-gewalt-opferbegriff-erlebnis-10nach8?utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf

 

Katrin Gottschalk hat einen klugen Text in der taz geschrieben, in der die aufgeheizte Debatte auf ihre eigentlichen Inhalte zurückbringt. Hier ist er nachzulesen.

Und da meine links häufig nicht zu funktionieren scheinen, hier noch einmal:

http://www.taz.de/!5387275/

Steinmädchen hat einen sehr differenzierten Beitrag zu der Debatte um meinen taz Artikel geschrieben. Er hat den tollen Titel „Betroffenheit schützt nicht davor Scheiße zu sein“. Er ist lang, er ist genau und er ist fair.

Hier kann man ihn lesen.

Und da häufig links nicht funktioniert haben, hier noch einmal:

Ganz vielen Dank an die vielen von Euch, die mir in den letzten Tagen durch kluge Kommentare und virtuelle Verteidigungskünste zur Seite standen. Ihr seid unglaublich toll!

Jetzt hat Annett Gröschner auf piqd einen ruhigen Text zu der ganzen Angelegenheit geschrieben, in dem sie auf die Arbeit von Mimikama hinweist, der sich die Mühe gemacht hat, die ganze Eskalation aufzudröseln.

Hier geht es zu dem piqd

 

Zur Zeit erhalte ich nahezu sekündlich mails von Menschen, die mir wünschen, vergewaltigt zu werden und/oder in das Heimatland meiner Eltern zurückgeschickt zu werden und dort vergewaltigt zu werden. Auslöser war der offene Brief der Störenfriedas. Hier ist meine Reaktion darauf.

Wenn Ihr etwas tun wollt, mailt freundlich und solidarische Kommentare auf social media.

Nach unserem Artikel in der taz ging es ab. Die Störenfriedas schrieben einen öffentlichen Brief mit vielen Falschbeschuldigungen, die ich gerade rechtlich prüfen lasse. Was sehr bewegend war, war der Text von Hannah C. auf der Mädchenmannschaft. Er ist so toll, lest ihn alle.

Im Städel läuft bis zum 19.3.2017 die super spannende Ausstellung Geschlechterkampf. Nach einer Lesung in Frankfurt fragte mich das Städel, ob ich nicht Lust hätte, einen blogbeitrag zu der Ausstellung zu schreiben. Das Städel war (zusammen mit der Schirn) das Lieblingsmuseum meiner Mutter und in der Ausstellung hing die Madonna von Munch, die eines ihrer Lieblingsbilder war. Dieser blogbeitrag ist für meine Mutter: Ingrid Sanyal!

Hier geht es zu meinem blogbeitrag.

Am 1. Februar las ich auf einer Veranstaltung der taz aus dem Vergewaltigungs-Buch. Bei der darauf folgenden Diskussion kam der Wunsch auf, ein anderes Wort statt „Opfer“ zu verwenden, aber alle Worten hatten den einen oder anderen massiven Haken. Hier geht es zu dem Artikel über den Abend.

Also schrieb ich zusammen mit Marie Albrecht eine These für die taz, in der wir ein neues Wort kreierten. Das führte zu einigen Debatten. Und Debatten sind gut. Lasst uns miteinander um Gespräch bleiben.

Hier ist unsere These nachzulesen.