Die Welt ist manchmal ein sehr erschreckender Ort. Seit dem Anschlag in Manchester wieder einmal verstärkt. Und dann ist es verlockend auf einfache Erklärungsmuster zurück zu greifen. Doch wird uns das nicht vor Anschlägen schützen. Was also tun? Ein paar Gedanken von mir als feministischer Zwischenruf bei der Gunda Werner Stiftung.

Hier geht es zu dem Text:

http://www.gwi-boell.de/de/2017/05/31/identitaetspolitik-wir-sind-viele

Bild: Larm Rmah

Lizenz: Public Domain

 

Die App Ohlala bietet bezahlte Dates an. Frauen werden für Dates bezahlt, Männer bezahlen – so weit, so bekannt. Doch Ohlala bietet einige interesaante Details. Ich sprach mit der beeindruckenden Fabienne Freymandl aus dem Vorstand des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen für DRadio Wissen. Und Christian Schmidt sprach mit mir. All das ist hier zu hören:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/ohlala-bezahlte-dates-per-app

Ich bin superbegeistert, euch das neue ebook meiner Freundin und Kollegin Anne Schülke vorstellen zu können. Anne Schülke ist Schriftstellerin, Essayistin und Künstlerin. In ihrer neuen Erzählung „Bernarda“ taucht … Mithu auf! Ich bin Fiktion. Der Text ist super und ich habe alles wiedererkannt, obwohl nichts davon so passiert ist. Oder vielleicht doch?

Hier geht es zu der Buchseite des textem Verlages, wo man „Bernarda“ von Anne Schülke bestellen kann:

http://www.textem.de/index.php?id=2809&L=2%27&cHash=d439b7951441a2ecbfe270501788e976

Es war Muttertag. In der Regel ignoriere ich diesen Tag, weil er eine 50er Jahre happy housewife Aura verströmt. Oder eine 30er Jahre Mutterkreuz Aura … Dabei ist er ursprünglich aus der feministischen Bewegung hervorgegangen. Bloß nicht in Deutschland, hier waren es die Blumenverkäufer*innen … Ein paar gute Nachrichten zum Muttertag lest ihr in meiner aktuellen Mithulogie-Kolumne in der taz:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5406304&s=Mithu+Sanyal/

Thordis Elva und Tom Stranger haben ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Es ist die Geschichte, wie sie, nachdem er sie 1996 vergewaltigte, sich gemeinsam mit diesem Verbrechen auseinandersetzen und es schließlich 16 Jahre später zur Vergebung kommt. Ein anstrenger, aufwühlender und mutiger Weg, den zu lesen sich sehr lohnt, nicht als Rezept, nicht als „der richtige Weg“, sondern als ein möglicher Weg.

Gegen das Buch und die beiden gab es in England und Australien Proteste. Warum es auf so viel Widerstand stößt und warum es trotzdem so wichtig ist, erkläre ich in der taz.

Zu dem Artikel geht es hier:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5404475&s=&SuchRahmen=Print/

Und hier ist ein toller Artikel im SPIEGEL darüber, in dem ich auch zitiert werde:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/throdis-elva-hat-ein-buch-mit-tom-stranger-geschrieben-dem-mann-der-sie-vergewaltigt-hat-a-1142805.html

Und hier ist der TED Talk der beiden:

Bildrechte: Scribe Publication

Ich freue mich so, dass der Deutschlandfunk das Featur wiederholt, das ich für Walter Filz gemacht habe. Es geht um Sex als Aktivismus und ich liebe es sehr . So viele wunderbare Gesprächspartnerinnen. Und das nächste Feature wird aus Interviews mit Cis-Männern bestehen …

Hören könnt Ihr es hier:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/reihe-geschlechter-gute-liebhaber-werden-keine-attentaeter.958.de.html?dram%3Aarticle_id=380184