Liebe Liebhaber*innen von Menschen und Rechten. Es ist zwar schon einiges darüber geschrieben worden, aber das Gesetz ist immer noch nicht geändert. Deshalb hier meine aktuelle Kolumne in der taz dazu:

https://www.taz.de/!5426878/

Kenneth Goldsmith läuft stets mit einer Kravatte herum, nur ist diese abgeschnitten. Auch ansonsten steht er quer zu allem, was wir uns unter Kunst, Literatur, Poesie, Wissenschaft vorstellen. Er ist der Mann, der das komplette Internet ausdrucken wollte und der Seminare an der Universität von Pensylvania gibt mit Titeln wie: Wasting Time On The Internet. Darüber hinaus hat er den Begriff „uncreative writing“ geprägt. Kopieren, Plagiieren, Stehlen als neue literarische Praxis. Jetzt ist sein Grundlagenwerk auf Deutsch erschienen: „Uncreative Writing“ bei Matthes & Seitz, übersetzt von Swantje Lichtenstein. Ich traf Goldsmith & Lichtenstein und sprach mit ihnen über Stehlen mit Verantwortung. Hier ist meine Rezension auf Deutschlandfunk Büchermarkt:

http://www.deutschlandfunk.de/kenneth-goldsmith-uncreative-writing-eine-hymne-an-das.700.de.html?dram:article_id=390806

 

Margarita Tsomou hat ein wunderbares, exorbitantes Radioprogramm für die Dokumenta zusammengestellt, das heute live zu hören ist. Ich bin sehr stolz, dass dort um 21:00 Uhr mein Hörspiel „LoveArtLab rules“ über Annie Sprinkels und Beth Stephens Blue Wedding laufen wird. Hier könnt ihr es live hören und danach halt nachhören:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/savvy-funk.3266.de.html

Es ist unglaublich und umwerfend: Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat mein Buch mit in ihre Reihe aufgenommen. Hier kann man es bestellen: http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/250160/vergewaltigung

Ich freue mich sehr, dass der WDR unser Hörspiel wiederholt. Hier könnt ihr es noch einmal hören:

Gott ist tot. Wirklich!

Auf einer Baustelle in Düsseldorf wird ein 2000 Jahre altes Skelett gefunden – und sofort wird messerscharf kombiniert: Das können nur die sterblichen Überreste von Jesus von Nazareth sein. Als das Skelett kurz darauf verschwindet, scheint klar: Jesus ist wieder auferstanden!

Inmitten von lauter verrückt gewordenen neuen Jüngern versucht Privatdetektivin Ruth Kohn, das verschwundene Skelett wiederzubeschaffen. Die Recherche in dieser Szene gestaltet sich äußerst schwierig, zumal Horden von Menschen ausgerechnet ihren Partner Peter Mehta für den neuen Messias zu halten scheinen. Vielleicht hätte er ihr sagen sollen, dass sein Gesicht auf Toastscheiben erscheint und er ständig unabsichtlich Wasser in Wein verwandelt…

http://www1.wdr.de/radio/1live/on-air/sendungen/1live-krimi/gott-ist-tot-wirklich-106.html