Es wird als das Buch zur #metoo Debatte gefeiert, Obama zählt es zu seinen Lieblingsbüchern des letzten Jahres. Deshalb habe ich „Die Gabe“ mit großer Aufmerksamkeit gelesen und komme zu einem ein wenig anderen Ergebnis. Hier könnt Ihr meine Rezension auf WDR 3, Kultur am Mittag, hören:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-die-gabe-von-naomi-aldermann-100.html

 

Die Istanbul Konvention ist seit dem 1.2.2018 in Kraft. Was bedeutet das? Und wie können wir sie als Instrument für gesellschaftlichen Wandel nutzen?

Ich habe bereits eine Kolumne hin der taz dazu geschrieben, hier erkläre ich noch einmal im Zwischenruf auf WDR 3, Resonanzen, was Prävention bedeutet kann. Und da, es in meiner taz-Kolumne anscheinend missverständlich war: Feministische Selbstverteidigung bezieht sich nicht nur auf Selbstverteidigungskurse für Frauen, sondern ist ein Qualitätsstandard, nach dem ausgebildet wird. In diesem Kontext gibt es auch Kurse für Jungen, obwohl es da noch deutlich mehr Bedarf gibt.

Hier ist der Beitrag in der Mediathek:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-zwischenruf—praevention-statt-strafe-100.html

 

Es ist eine wirklich schöne Ausstellung und sie läuft gar nicht mehr so lange, also wenn es euch bis zum 8.4. nach Düsseldorf verschlägt, macht doch einen Abstecher in die Kunstsammlung NRW und schaut euch die erste große Carmen Herrera Retrospektive an. Kann man Retrospektive zu einer Ausstellung einer noch lebenden und malenden Künstlerin sagen … Warum bei Herrera nicht ist, wie man es erwartet, habe ich für die Junge Welt aufgeschrieben. Hier ist der Artikel zum Nachlesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/326133.gef%C3%A4hrliches-gr%C3%BCn.html

Am 6. Februar war der internationale Tag gegen Genitalverstümmlung. Deutschlandfunk Nova sprach mit mir über die Probleme mit dieser Bezeichnung, darüber, dass wir aber trotzdem keine perfekten Worte haben, und über den Rassismus in den Debatten.

Es bleibt komplex, auch bei einem so wichtigem Thema wie dem Recht von Menschen auf körperliche Unversehrtheit. Hier könnt ihr das Gespräch hören:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/genitalverstuemmelung-jeden-tag-werden-8000-frauen-beschnitten

PS: Es geht in diesem Beitrag ausschließlich um die Beschneidung von Vulven, die von Penissen ist ebenfalls ein wichtiges Thema ist, das allerdings ein ganz eigenes Gespräch gebraucht hätte.

Ich habe so viele Interviews zu #metoo gegeben, dass ich ein wenig den Überblick verloren habe. Hier alle Gespräche zu diesem Thema, dich ich in den letzten Monaten verpasst habe zu posten.

Ein wirklich schönes Gespräch im BR:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/zur-rhetorik-von-metoo-102.html

Deutschlandfunk Nova ist immer erfrischend:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/frauenrechte-was-hat-metoo-bei-uns-gebracht

Und natürlich mein Heimatsender WDR direkt in dreifacher Ausführung und trotzdem immer ein wenig anders:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-metoo-in-deutschland-100.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-metoo-wenn-es-vorwuerfe-gibt-wie-gehen-wir-damit-um-100.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-aktuelle-kultur/audio-metoo-und-kein-ende-100.html

Das Bild auf der Startseite ist von Wolfmann.

Eigentlich wollte ich heute nur posten, dass Deniz Yücel freigelassen wird, nach einem Jahr Haft! Dass gute Dinge passieren und dass es Hoffnung gibt. Und das habe ich hiermit getan.

Auch andere Dinge passieren. In Essen und Gelsenkirchen gab es eine reihe von Gruppenvergewaltigungen, die mich sehr erschüttert haben. Weil die Täter sich vorher offen dazu verabredet haben: Komm, wir gehen vergewaltigen. Das ist nicht repräsentiv! Solche Fälle passieren, aber sie sind sehr selten. Trotzdem ist es wichtig darüber zu reden. Die Süddeutsche Zeitung interviewte mich zu dem Phänomen. Es war ein schönes Gespräch. Die Überschrift ist ein wenig reißerisch. Aber das müssen Überschriften nun mal sein.

Lesen könnt ihr es hier:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/gruppenvergewaltigungen-in-nrw-es-geht-darum-dominanz-durch-sexuelle-aggression-zu-zelebrieren-1.3870092

Ich bin so beeindruckt von Nina Raines Theaterstück „Konsens“. Es läuft am Düsseldorfer Schauspielhaus, das zur Zeit wegen Renovierungs/Restaurierungsarbeiten aus dem Dreischeibenhaus ausziehen musste und jetzt im ehemaligen Zentralpostamt am Hauptbahnhof im Central gastiert. Der Ort ist toll, das Stück ist toll und differenziert und wenn ihr es nicht schafft, es euch anzusehen, dannlest doch meine Kritik im Missy Magazine:

Ich sagte bereits, dass ich dieses Jahr über Utopien nachdenken möchte, über gelebte Liebe und best-practice Modelle.

Dies ist mein feministischer Zwischenruf, der sich mit der Silvesternacht in Köln 2017/18 beschäftigt, mit racial profiling und damit, wie das nächstes Jahr ein absolutes lovefest werden kann … oder zumindest ein wenig in die Richtung denkt.

Change the world one new year’s eve at a time.

Hier geht es direkt zur Gunda Werner Stiftung und meinem Zwischenruf:

https://www.gwi-boell.de/de/2018/02/07/utopia-now

Ich war ein wenig lax mit dem posten von neuen Beiträgen. Das hat einen guten Grund. Nein, nicht grundsätzliche Faulheit, sondern: SPOILER! Ich bekomme eine neue Webseite. Sie wird wunderschön und genaueres verrate ich, wenn es soweit ist.

Deshalb werde ich in den nächsten Tagen meinen kompletten backlog posten.

Hier aber erst einmal meine aktuelle Mithulogie Kolumne. Es geht um … richtig geraten: feministische Selbstverteidigung.

Hier könnt ihr sie lesen:

http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5481189&s=&SuchRahmen=Print/

Mein Plan für dieses Jahr ist, möglichst viele utopische Texte und Artikel und Feature zu schreiben. Die letzten beiden Jahren habe ich journalistisch hauptsächlich reagiert auf die … nennen wie sie Trumpisierung der Welt. Jetzt geht es darum, dem unsere eigenen Entwürfe gegenüber zu setzen! Oder?

Hier ein Vorschlag: Der WDR bat mich einen Essay zu Konsens zu schreiben. Bitte das Bild ignorieren. Leider kann ich es nicht entfernen lassen. Aber für das Stück habe mich zwei tollen Menschen Interviews geführt: mit Rona Torenz, von der demnächst im Schmetterling Verlag ihr Buch zu dem „Ja heißt ja“-Konzept erscheint. Ich durfte ihre Magisterarbeit dazu betreuen. Und mit Marije Janssen, Sexologist extraordinaire aus Utrecht. Look her up: https://marijejanssen.nl/

Und hier könnt ihr meinen Konsens-Essay hören:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-hintergrund/audio-konsens-und-guter-sex-100.html