Vor 200 Jahren wurde Marx geboren und das hat die Welt verändert. Wie Terry Eagleton so schön sagt: „Very few thinkers, as opposed to statesmen, scientists, soldiers, religious figures and the like, have changed the course of actual history as decisively as its author. There are no Cartesian governments, Platonist guerilla fighters or Hegelian trade unions.“

In den letzten 200 Jahren wurde Marx missbraucht und missverstanden, für überholt erklärt und in den Mülleimer der Geschichte geschmissen. Doch Totgesagte leben länger. Und gerade erlebt Marx eine Renaissance. Sollten wir also (wieder oder weiter) Marx lesen?

Diese Frage stellte WDR 5, Scala, an Ulrich Horstmann und mich. Hier könnt ihr unser pro & contra hören und lesen:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/scala/karl-marx-kommentar-100.html

 

Liv Strömquist ist eine der bekanntesten feministischen Comiczeichnerinnen in Schweden. Ihr Buch über die Vulva „Der Ursprung der Welt“ ist vor einem Jahr ins Deutsche übersetzte worden. Ich war sehr begeistert, nicht zuletzt. weil Liv Strömquist mein Vulva Buch ausführlich zitiert. Umso größer waren meine Erwartungen, als sie jetzt ein Buch über die Liebe geschrieben & gezeichnet hat, „Der Ursprung der Liebe“.

Hier meine Besprechung für die Junge Welt:

https://www.jungewelt.de/artikel/330734.von-macht-und-liebe.html

Und hier ist noch ein schöner Artikel von Barbara Streidl aus dem Freitag über den „Ursprung der Welt“:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/willkommen-im-vulvina-club

In Zeiten wie diesen braucht es Lichtblicke. Ich habe lange nach guten Nachrichten gesucht und siehe da, es gibt sie: Köln hat gerade beschlossen, dass es ab jetzt Wickeltische nicht mehr nur auf Damentoiletten geben darf, und trägt ab jetzt der Tatsache Rechnung, dass sich alle Geschlechter um Kinder kümmern. Warum das wirklich wichtig ist, erkläre ich in meiner Kolumne in der taz:

http://www.taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5495948/

 

Eine walisische Schriftstellerin, die einen Roman über sexualisierte Gewalt schreibt, der von den Medien in Großbritannien hochgelobt wurde – nicht zuletzt wegen seiner experimentellen Sprache. Ich war hochgespannt und dann … aber hört selbst im Büchermarkt im Deutschlandfunk:

http://www.deutschlandfunk.de/emma-glass-roman-peach-der-sound-des-schmerzes.700.de.html?dram:article_id=412993

Frohe Ostern und da wir gerade über Religion sprechen: Gehört der Osterhase nach Deutschland? Die Osterfeuer? Die Ostereier? Die Göttin Ostera?

Das sind natürlich alles falsche Fragen. Deshalb stellt sie auch niemand. Genauso ist  „Gehört der Islam zu Deutschland“ eine falsche Frage. Als ich in Deutschland groß geworden bin, wurde sie ein wenig anders gestellt.  Eine Kolumne aus meinem Leben:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5491144&s=sanyal/