Ständig werden Freundinnen von mir auf sozialen Medien gesperrt, weil sie einen zu weiten Ausschnitt trugen oder weil ihre Inhalte zu sexuell sind. Und zwar – und das ist der Clou – nicht, weil facebook und co zu prüde seien, nein, sondern weil sie sie vor Sexismus bewahren wollen. Dazu wollte ich schon lange etwas schreiben. Jetzt habe ich es direkt an zwei Stellen getan. Einmal im aktuellen Philosophie Magazin.

Und einmal in meiner Mithulogie-Kolumne in der taz:

http://www.taz.de/!5505760/

Das Bild ist von Millylove60

Ich freue mich so, dass der WDR eines meiner Lieblingshörspiele wiederholt. 2009 war ich in Oxford und habe dort an Annie Sprinkles und Beth Stephens Blue Wedding to the Sky teilgenommen. Daraus ist „LoveArtLab Rules!“ entstanden. Eine Hörspielextravaganza mit O-Tönen von Annie Sprinke und Beth Stephens und Ella Kent und Harry Potter und Darth Vader und Blofeld und Professor Moriarty und  … aber hört selbst:

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-hoerspiel/download-loveartlab-rules-100.html

Und so sah es aus auf der blauen Hochzeit:

Ich war schon immer von Richard Fariña fasziniert. Um ganz ehrlich zu sein, weil ich Mimi Baez so schön finde. Mimi ist die jüngere Schwester von Joan Baez und Ehefrau von Richard Fariña. Es gibt eine ganz tolle 4er Biographie von David Hajdu „Positively 4th Street“ über Richard und Mima und Joan und Bob (Dylan). Und dann gibt es da diesen Roman. Richard Fariñas einzigen Roman, weil er erschreckend jung bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist. Er war 29. Seine Frau Mimi 21. Und sein Roman 2 Tage alt. Der Titel des Romans ist „Been Down so Long, It Looks Like Up To Me“. Jetzt ist er nach über 50 Jahren zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt unter dem Titel: „Been Down so Long, It Looks Like Up To Me“.

Hier ist meine Besprechung auf Deutschlandfunk, Büchermarkt:

https://www.ardmediathek.de/radio/B%C3%BCchermarkt/Richard-Fari%C3%B1a-Been-down-so-long-it-lo/Deutschlandfunk/Audio-Podcast?bcastId=21648664&documentId=52325858

und so sieht der Roman aus:

Montgomery, Alabama, ist vor allem für eines bekannt: für den Busboycott gegen die Jim Crow Politik des Rassismus und der Segregattion. 1965 führte Martin Luther King den March for Freedom von Selma nach Motgomery an. Und jetzt hat Montgomery ein Museum, das seinesgleichen sucht: das Legacy Museum mit dem National Memorial for Peace and Justice – oder im Volksmund: das Lynching-Museum. In der taz schreibe ich darüber, warum dieses Museum so einzigartig ist (und warum wir hier ein vergleichbares Museum bräuchten):

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5500639&s=sanyal/

Das Bild ist von Bill Sutton und zeigt die Erde, die Freiwillige von den Tatorten gesammelt haben.