Es ist der Hashtag, auf den ich gewartet habe. Ja, lasst uns endlich eine Debatte darüber anfangen, was Rassismus ist. Nicht, um mit dem Finger aufeinander zu zeigen, sondern um eine weniger rassistische Gesellschaft zu werden.

Hier meine Montagskolumne in der taz zu #metwo

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5520336&s=mithu%2Bsanyal/

Let’s talk about racism, Baby!

Ich habe es noch nie verstanden, die unglaubliche Angst vor den Menschen, die nach Europa kommen wollen Wir haben schließlich auch keine Angst davor, dass zu viele Babys geboren werden. Menschen sind Menschen, egal ob sie über das Mittelmeer oder durch den Geburtskanal kommen.

Deshalb habe ich in meinem Feministischen Zwischenruf für das Gunda Werner Institut einen Faktencheck gemacht:

https://www.gwi-boell.de/de/2018/07/23/wer-hat-angst-vor-schwarzen-menschen

 

Es war das Feature, in das dieses Jahr das meiste Herzblut hineingeflossen ist. Salomé Balthus und meine Gespräche mit Angehörigen von Sexarbeiter*innen.

Hier könnt Ihr es hören:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/ng-fea-sex-arbeit-stigma-100.html

Redaktion hatte die tolle Valentina Dobrosavljevic.

Das Bild ist von msmornington und zeigt die Sex worker rights Demonstrierenden bei dem feministischen, sex-positive nLondon SlutWalk, 2011

Ja, ja, ja, ich weiß, dass es nicht möglich ist, Steuern einzubehalten. Das dürfen nur Unternehmen wie Starbucks oder Amazon. Aber bei dem, wozu unsere Steuern gerade benutzt werden, möchte ich die ganze Zeit schreien: Nicht mit meinem Geld!

Meine aktuelle Kolumne in der taz:

http://www.taz.de/!5519411/

Das Beitragsbild ist von noborder network und wird von mir unter der Creative Commons Lizens verwendet

Es war einer dieser Abende, die schrecklich anfingen und dann immer besser wurden. Die komplette Innenstadt in Köln war gesperrt und ich kam und kam einfach nicht zum Round Table, den Britta Tekotte einberufen hatte, um mit Thorsten Krämer, Sebastian Ingenhoff und mir darüber zu sprechen, wie wir mit Autoren umgehen, die … hm … rechte Ideologien von sich geben, als wären sie nicht rechts. Darf man Bücher verbrennen? Die Frage ist natürlich nicht ernst gemeint. (Spoiler, ich habe schon mal ein Buch verbrannt, und die Dinger brennen verdammt schlecht.)

Es war ein sehr informativer und inspirerender Abend darüber, wie wir lesen, warum, und welche Bücher wir dringend brauchen. Britta Tekotte hat daraus – unglaublich aber wahr – ein echt toll lesbares Interview zusammengeschrieben. Nachlesen könnt ihr es im Kaput Magazin:

http://www.kaput-mag.com/stories-de/literarischer-roundtable_sebastian-ingenhoff_thorsten-kraemer_mithu-sanyal_britta-tekotte/

Über die Horrornachrichten der Nachrichten bin ich gar nicht dazu gekommen, diesen Artikel zu posten. Hier kommt mein Vorschlag zur Reform des §218 und §219a. Irgendjemand muss das ja mal machen, wenn die Bundesregierung nicht aus den Schluppen kommt. Darf gerne übernommen werden. Ich erhebe darauf kein Urheberrecht.

Zu lesen als Feministischer Zwischenruf auf der Seite des Gunda Werner Instituts:

http://www.gwi-boell.de/de/2018/05/26/lets-talk-about-reproduktive-rechte