Seit die Schriftstellerin Jennifer Egan 2011 den Pulitzer Preis für ihr Buch „A Visit from the Goon Squad“ (auf Deutsch der größere Teil der Welt) bekommen hat gilt sie als eine der großen Player*innen der Amerikanischen Literatur. Und alle warteten auf den nächsten postmodernen Roman. Der kam dann auch – irgendwie – mit „Black Box“, der zuerst als eine Reihe von Tweets veröffentlicht wurde.

Doch der richtige große Roman blieb aus. Bis jetzt. Jetzt ist „Manhattan Beach“ erschienen, ein Ziegelstein von einem historischen Roman. WIe bitte: historischer Roman? Richtig gehört, die Meisterin des postmodernen Erzählens hat einen historischen Roman geschrieben, der in den Docks von Brooklyn spielt und von der Sehnsucht der Hauptfigur getragen ist, Taucherin zu werden, zu einem Zeitpunkt, wo Frauen eben nicht tauchten …

Hubert Winkels fragte mich, ob ich den Roman als Buch der Woche für den Büchermarkt bespreche. Natürlich!

Hier könnt Ihr die Besprechung hören (und auch lesen, was immer Euch lieber ist):

https://www.deutschlandfunk.de/jennifer-egan-manhattan-beach-das-meer-das-meer.700.de.html?dram:article_id=430309

 

 

Bild: S. Fischer

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