Ich bin mit Erinnerungskultur auf allen Kanälen aufgewachsen. Nur hieß das in den 1980er Jahren in Deutschland immer Erinnern an den Faschismus. Nie wieder Faschismus und Nie wieder Krieg! Das ist so wichtig. Gleichzeitig kamen Leute wie ich in der deutschen Erinnerungskultur nicht vor. Warum eigentlich nicht? Weil wir halt nicht da waren? Waren wir aber doch!

Und es ist ist nicht nur wichtig, das zu wissen, es ist auch notwendig, wenn wir als Demokratie zusammen leben wollen.

Michael Kohtes von WDR 3, Gutenbergs Welt, fragte mich, was ich so zu Erinnerungskultur denke.

Hier könnt Ihr die gesamte, sehr hörenswerte Sendung hören, meinen Essay gibt es ab 46 Minuten:

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-gutenbergs-welt/gedaechtnis-und-erinnerung-100.html

Das Bild zeigt übrigens eine deutsche Kaiserin mit meiner Hautfarbe:Theophanu.
Ich verwende es unter der Creative Commons Lizenz.

Irgendwie bin ich so viel unterwegs, dass mir die schönsten Beitrage durchgehen. Im Oktober 2018 lud Doris Maul die Historikerin Prof. Dr. Birte Förster, und die  Politikwissenschaftlerin, , Dr. Gesine Fuchs, und mich ein mit ihr über 100 wahlreiche Jahre zu sprechen. Und was das für heute und morgen und übermorgen bedeutet. Es war ein tolles Gespräch. Und hier kann man es nachhören:

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/100-jahre-frauenwahlrecht-wie-weiblich-ist-die-politik/-/id=660214/did=22504810/nid=660214/1gi5nj0/index.html

und die Antworten darauf fallen überraschend spannend und unterhaltsam aus. Am 10.1. lud Thomas Ihm vom SWR den Kulturwissenschaftler und Punkmusiker Dr. Jörg Scheller und den Filmkritiker und Regisseur Rüdiger Suchsland und mich ein, über den amerikanischsten Österreicher zu sprechen: Arnold Schwarzenegger und was sein bodygebuildeter Körper mit dem Körperbild von Jugendlichen und der Gesellschaft macht. Hier ist das Gespräch nachzuhören:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=95ccca90-14c5-11e9-9a07-005056a12b4c

Das ist ein Bild von ihm, bevor er 1974 zum Mr. Olympia Contest antrat. Ich verwende das Bild unter der common media Lizenz.

Die tolle Frauke Meyer hat für das Frauenkulturbüro NRW und das Schauspiel Düsseldorf ein Symposium „Wonderlands-Führungspositionen in den Performing Arts“ organisiert, geplant und durchgeführt. Sie hatte mich eingeladen zusammen mit der großartigen Stawrula Panagiotaki zu sprechen. Daraus wurde dann ein Impulsvortrag und ein Gespräch und ich freue mich total, dass es hier online ist: