Ich bin ja Fan von Barbara Streidl und Susanne Klingner, deshalb war ich umso glücklicher, als sie mich eingeladen hatten, auf dem Frauenstudienkongress in München einen Vortrag zur Zukunft … unser aller Zukunft … der Zukunft der Bewegung … der besten aller denkbaren Zukünfte … oder worüber ich halt gerne reden wollte zu halten. Ich wollte über Liebe reden. Und ich bin ganz bezaubert, dass der Vortrag online ist.

Hier könnt Ihr ihn entweder als podcast – auf dem mighty lila podcast – hören oder als Video anschauen:

https://lila-podcast.de/lila106-liebe-deinen-feminismus-wie-dich-selbst/

Hier ein Foto mit einer Technologie aus dem frühen 20. Jahrhundert, das ist Retroironie, ganz groß im Kommen;-)

Ich muss gestehen, ich liebe Enid Blyton. Ich habe wahrscheinlich alle ihre 752 Bücher gelesen und viele davon mehrfach gelesen. Und eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten darüber. Und ich weiß um all die Probleme mit diesen quietschsauberen Kindern, die Verbrecher jagen, die immer viel ärmer sind, als sie selber. In den 60er Jahren begann dann die Debatte über Rassismus in ihren Büchern. Und ja, sie sind rassistisch, so wie die meisten anderen Bücher dieser Zeit. Aber die meisten anderen Bücher werden nicht mehr gelesen. Dann gab es den Versuch, sie zu bereinigen, indem bestimmte Worte aus ihnen gestrichen wurden, so dass aus „bad black men“ nun „bad men“ wurden. Besser? Hmmm …

Und trotzdem gehören diese Kinderbücher zu den bemerkenswertesten, die sie englische Literatur zu bieten hat. Weil sie Kindern auf Augenhöhe begegnen.

In Englad gibt es eine sehr erolgreiche Serie von Spoof 5 Freunde Büchern. Mit Titeln wie „Five go Gluten Free“ oder „Fünf Freunde werden Helikopter Eltern“. Die beiden Bände sind inzwischen ins Deutsche übersetzt.

Hier ist meine Meinung dazu für WDR 3, Kultur am Mittag.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-fuenf-freunde-und-die-retrowelle-100.html