Eine Rezension von Zarah Weiss für das Wolfgang Magazin

This paper situates Mithu Sanyal’s recent novel Identitti in the context of ongoing public debates in Germany about identity politics, including the inroads made into these debates by the New Right under the banner of „identitarianism.“ It argues that the disparagement of „left identitarians“ by liberal critics is a sign of the New Right’s success in shifting the discourse on identity away from emancipatory aspirations for recognition and social justice, and toward a völkisch nationalism.

Wie steht es in der deutschsprachigen Literatur gewaltvolle Sprache erodieren zu lassen? Dieser Frage gehe ich mit Kompliz*innen in der neuen Ausgabe vom Missy Magazine nach.

Als Hauskünstlerin der digitalen Burg durfte ich zusammen mit Matti Rouse einen Otherwordly Beitrag erstellt. In Ton und Bild, einfach hier ganz weit runterscrollen.

Jeden letzten Sonntag im Monat besprechen die Journalistinnen Mithu Sanyal, Teresa Bücker und Ulrike Herrmann die wichtigsten aktuellen Themen aus feministischer Perspektive. Die Moderation übernimmt Hadija Haruna-Oelker.

Folge 1 (Erstausstrahlung: 27. Februar 2022, 12 Uhr):

In der ersten Folge haben wir über die steigenden Strompreise, die damit verbundene Inflation und das Prinzip Gießkanne gesprochen. Wenn ihr euch jetzt denkt: „Was ist nochmal Inflation? Das muss ich nochmal kurz googlen.“ Lasst es sein und schaltet einfach ein.

Außerdem haben wir über die Studie Belastungen und Politikvertrauen während der Corona-Pandemie, die den Vertrauensverlust von Eltern, Kindern und Jugendlichen in demokratische Institutionen beleuchtet diskutiert.

Wie diese Themen Brücken schlagen, das erfahrt ihr in dieser Sendung.

 

Folge 2 (Ausstrahlung: 27. März 2022, 13 Uhr)

Ukraine: Die Ökonomie des Krieges, Pazifismus und die deutsche Migrationsgesellschaft

In dieser feministischen Presserunde werfen wir einen differenzierten Blick auf die ökonomische Dimension des Ukraine-Konflikts und finden dabei heraus, inwiefern wir tatsächlich Putins Krieg durch unsere Gasimporte finanzieren.

Unter dem Stichwort „Pazifismus“ diskutieren wir außerdem den gesellschaftlichen Umgang in Deutschland mit diesem und anderen Kriegen. Erleben wir tatsächlich den „ersten Krieg in Europa seit 1945“?

Wenn wir unseren Blick auf Deutschland richten, müssen wir auch über den Rassismus sprechen, der in unserem Asylsystem steckt und über die Folgen die der Ukraine Krieg auf die deutsche Migrationsgesellschaft hat.

Im Jahr 2022 initiiert DLITE #face2face, eine Reihe von Gesprächen zwischen Schriftsteller:innen aus Rumänien und Deutschland, um die Entwicklung und die Vielfalt der zeitgenössischen Ausdrucksformen dieser Kulturen zu erforschen. Hier geht es zu meinem Gespräch mit Lavinia Braniște 

„und das tut sie so erfolgreich, dass ich sie nur bewundern kann.“ Schreibt Harald Loehndorf für Qultur über Identitti.

 

In Tanja Raichs neuer Antologie Das Paradies ist weiblich sammeln sich 20 Einladungen in eine Zukunft. Mit dem Standard habe ich über die komplizierte Fragestellung gesprochen. Das Interview ist hier nachzulesen.

Wer woke ist gendert, lebt nachhaltig, ist für Feminismus und gegen Rassismus und ist meistens eher jung. Kann man zu alt sein, um woke zu sein? Nein, meint die Schritstellerin Mithu Sanyal. Wokeness sei die Aufforderung, Dinge zu hinterfragen, unabhängig vom Alter. Der Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz sieht das anders.

Hier geht’s zum Streitkultur Beitrag.