Update: Wir haben gewonnen! Ein Sender liest ein Buch liest Identitti!

Fantastisch, herzlichen Dank an alle, die abgestimmt haben. Jetzt könnt ihr unter diesem Link an der Unterhaltung über Identitti teilnehmen!

„Drei Literaturliebhaber aus unserer Redaktion stellten je ein Buch vor, von dem sie meinen, dass es sich zu lesen lohnt. Jetzt steht fest, welches Buch wir alle gemeinsam lesen und später in „Bloß kein Stress“ besprechen: „Identitti“ von Mithu Sanyal.“

 

 

 

Beim SWR 1 wird derzeit abgestimmt, welches Buch der gesamte Sender zusammen lesen soll. Identittit hat es zur Auswahl der letzten drei geschafft. Stimmen Sie ab! Ich liebe dieses Format!

Hier geht es zur Abstimmung.

 

Mithu Sanyal und Asal Dardan: Die Wir-Identität

 

In diesem Artikel stellt Leila Essa die Frage nach einer >>Wir<< Identität in der kollektiven Erfahrung der Vereinzelung in Asal Dardans fantastischem Essayband Betrachtungen einer Barbarin und meinem Roman Identitti. Wie sich diese Gemeinschaften in und jenseits der Romane formieren ist nicht zu letzt auf die Leistung dieser klugen Denkerin zurückzuführen, die in diesem Artikel demonstriert, wozu Literaturkritik fähig ist. Vielen Dank!

 

Im WDR 5 Scala – aktuelle Kultur sprach ich über die Übersetzungsfrage im Literaturbetrieb. Wo, ausgehend von der Entscheidung eines niederländischen Verlags, die Gedichte Amanda Gormans („The Hill We Climb“) von einer weißen Person übersetzen zu lassen, eine Debatte ins rollen gebracht wurde. Vielen dank für das Gespräch, bei dem es an der ein oder anderen Stelle leider zur fehlgeleiteten Verwendung des Begriffs Hautfarbe kam.

 

 

 

Geht es um die Beschreibung von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, kommen wir nicht vom Fleck. Sind wir nicht neugierig genug, um für eine antirassistische Gesellschaft zu kämpfen?

Ein Gastbeitrag von mir, erschienen am 19. März 2021 in der Sueddeutschen Zeitung

 

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Am 19. Februar in der taz erschien dieses Interview, das Eva Tepest mit mir geführt hat. Wir sprachen über Identifikationsfiguren, rücksichtsvolle Grenzüberschreitungen auf dem Trainingsplatz der Literatur.

Hinter dem Titel „Manifest der offenen Gesellschaft“ versammelt sich eine Vielzahl differenzierter Beiträge, die sich stark machen für eine kritische Debattenkultur. Auch ich habe mich an dem Manifest beteiligt, denn eine produktive Debattenkultur und das Erlernen und Praktizieren dieser liegt mir sehr am Herzen!

 

„WebRTC conversations“ by Tsahi Levent-Levi is licensed under CC BY 2.0

Am 20. März traf ich mich im Instagram Live-Stream mit meinem Lektor Florian Kessler, um über Identitti, Gesellschaft, Identität(en), Teilhabe, Empathie und Liebe zu sprechen. Das einstündige Gespräch findet ihr im Instagramprofil des Hanser Verlags und hier:

Im Gespräch mit Sally-Charell Delin ergründen wir die Entstehungsmotivation meiner Bücher und schwärmen (mal wieder) von Kali! Eine Sendung im SR Kulturradio Literatur im Gespräch vom 24.02.2021

Tobias Kniebe schreibt in der SZ über Identitti, Albernheit und meinen griechischen Chor auf Twitter.

Artikel vom 17. Februar 2021

Erinnert Ihr euch noch? Letztes Jahr im Oktober, an die dichtgedrängten Gänge der Frankfurter Buchmesse. Damals machten wir auf dem Weltempfang, organisiert von Ingo Herzke, ein Podiumsgespräch über „race“ und „gender“ und die Herausforderungen, die das fürs Übersetzen bedeutet. Wir kamen nicht viel weiter als zum N-Wort und ob race denn nun als Rasse übersetzt werden kann. Spoiler: NEIN!

Deshalb versprachen wir, dieses Jahr über gender zu sprechen. Die Buchmesse findet zwar unter besonderen Umständen statt, und wir sind ins Internet umgezogen, aber wir sprechen a, 15.10. über Geschlecht und Text und warum Frauen zählen wichtig ist, obwohl wir von der Fixierung auf Geschlecht wegkommen wollen, und wieviele Geschlechter es eigentlich gibt und vieles mehr.

Nina George, Bestsellerautorin und Präsidentin des European Writers‘ Council

Karen Nölle, Übersetzerin und Verlegerin

Thomas Meinecke, Autor und Musiker

und ich, an diesem Abend Moderatorin

Hier geht es zum Veranstaltungshinweis und an dem Tag dann auch live mit Link zur Veranstaltung.

Das Beitragsbild zeigt:

F.U.S.I.A. board director Sebastian Berggren demonstrates the concept of dual gender as featured in Wild Side Story