Sneak Preview auf meinen Roman im Buchreport. 9 Fragen an Debütant*innen + 1 an den*die Lektor*in.

Mein Roman in drei Sätzen

(Foto: Guido Schiefer)

Saraswati ist Professorin für Postcolonial Studies und (Medien)Star der Debatten um Rassismus und Identität(en) in Deutschland. Doch dann kommt heraus, dass Saras­wati in Wirklichkeit weiß ist, und während draußen der Shitsturm tobt, geht ihre Studentin Nivedita zu Saraswati, um von ihr Antworten zu bekommen. Außerdem geht es noch um Sex.

Hier könnt Ihr die weiteren Antworten lesen.

… vor der Langeweile.

 

Die Schaubühne Berlin mach in Zeiten von Corona und Zwangskontakteinschränkungen Zwangsvorstellungen, bei denen Sie Texte vorlesen, die für ihr aktuelles Programm wichtig sind (wären). Ich freue mich sehr, dass Veronika Bachfischer aus meinem Buch „Vulva“ liest. Hier könnt Ihr sie sehen und hören.

This is my Christmas present. Today I found the translation of my cultural history of rape finally announced on the publishers website, the mighty Verso books. It will still take till spring until you can buy a copy but please do! I’ve added loads more content (about a forth of the book is new and exclusively for this edition). Have a look:

https://www.versobooks.com/books/2922-rape

Es ist wie ein Weihnachtsgeschenk, die englische Übersetzung meines Vergewaltigungs-Buches ist jetzt schon angekündigt. Es dauert zwar noch bis zum Frühling, doch dann erscheint es mit einem Viertel mehr Inhalt, weil seitdem einfach so viel passiert ist, bei den mighty Verso Books. Check it out

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches Cover ich am schönsten finde. Zur Zeit ist es das der schwedischen Übersetzung meiner Kulturgeschichte der Vergewaltigung.

Hier ist der Link zu der Buchseite bei dem tollen Ordfront Verlag:

und hier ist schon einmal eine Rezension:

https://www.svt.se/kultur/ny-bok-vill-fa-oss-att-prata-om-valdtakt

und hier noch eine:

https://www.etc.se/utrikes/sa-har-metoo-gett-avtryck-runt-hela-varlden

Eltern sein ist schwer und noch schwerer ist es, mit Kindern noch Zeit zum Schreiben, Denken und allem anderen zu finden. Deshalb widmet sich die 25. poetin genau diesem Dilemma. Ich habe mich sehr gefreut, das Carolin Callies dazu ein Interview mit mir geführt hat. Es heißt, ein wenig irreführende: Gebären ist ein Synonym für alle Formen des Schaffens. Das stimmt zwar, aber es hört sich so biologistisch an: Los kommt Leute, kriegt Kinder, um auch Geisteskinder gebären zu können. Meine Erfahrung war, dass Mutter zu werden, es mir erst einmal massiv erschwerte zu schreiben. Aber gleichzeitig wurde das Schreiben umso wertvoller. Was soll ich sagen? Lest die poetin!

Fünfzig Jahre ist es her nächstes Jahr, dass 1968 war. Aber was war 1968? Und was bedeutet das für heute?

Susanne Schüssler vom WAGENBACH Verlag lud 14 Autor*innen ein, sich darüber Gedanken zu machen. Das Ergebnis ist das Buch „Wetterbericht – 68 und die Krise der Demokratie“.

Ich freue mich, dass ich einen Text für dieses feine Buch schreiben durfte.

Er fängt so an:

Quo vadis, Feminists?

Feminismus hat mein Leben verändert. Nicht nur im übertragenen Sinne. Das auch. Zunächst beschehrte der Feminismus mir jedoch meinen glänzenden Deutschen Pass. Na ja, meinen nicht mehr ganz so glänzenden Pass, weil ich ihn ständig mit mir herumtrage, um zu beweisen, dass ich wirklich ich bin.

Hier soll es nun um die Deutsche Frauenbewegung vom Tomatenwurf bis heute gehen und um die Frage, ob genügend Tomaten geflogen sind und wir heute Ketchup für alle haben. Aus diesem Grund, wäre dieser Text nahezu nicht zustande gekommen. Wer bin ich, um mir das anzumaßen?

Zum Glück habe ich meinen Pass, um diese Frage zu beantworten: Ich bin Deutsche. Weil die Frauenbewegung für das Recht meiner Mutter gekämpft hat, mir ihre Staatsangehörigkeit zu geben. Tatsächlich hat meine Mutter als Teil der Initiative der mit Ausländern verheirateten Frauen (IAF), als Teil der Deutschen Frauenbewegung dafür gekämpft. 1974 stimmte ihnen das Bundesverfassungsgericht zu, dass es mit dem Grundsatz der Gleichberechtigung unvereinbar ist, wenn die Staatsangehörigkeit nur über den Vater „vererbt“ wird. Am 1. Januar 1975 wurde das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz geändert und am 28. Januar wurde ich Deutsche. Das war ein Dienstag. …“

Mehr lesen könnt ihr hier:

https://www.wagenbach.de/buecher/demnaechst-erscheinen/titel/1115-wetterbericht.html

Es ist unglaublich und umwerfend: Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat mein Buch mit in ihre Reihe aufgenommen. Hier kann man es bestellen: http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/250160/vergewaltigung

Ich bin superbegeistert, euch das neue ebook meiner Freundin und Kollegin Anne Schülke vorstellen zu können. Anne Schülke ist Schriftstellerin, Essayistin und Künstlerin. In ihrer neuen Erzählung „Bernarda“ taucht … Mithu auf! Ich bin Fiktion. Der Text ist super und ich habe alles wiedererkannt, obwohl nichts davon so passiert ist. Oder vielleicht doch?

Hier geht es zu der Buchseite des textem Verlages, wo man „Bernarda“ von Anne Schülke bestellen kann:

http://www.textem.de/index.php?id=2809&L=2%27&cHash=d439b7951441a2ecbfe270501788e976

Die tolle Frau Koschmieder fragte mich, ob ich nicht etwas zu ihrem wirklich wichtigen Heimatforshcungsprojekt beitragen könnte. Nur zu gerne. Wer immer schon einmal erfahren wollte:

Was meine Oberbilker Oma mir über das Leben beigebracht hat

kann es hier erfahren.

Das ist der Originaltitel von Rebecca Chalkers Buch „Klitoris. Die unbekannte Schöne“. Der Orlanda Verlag bat mich, ein Vorwort dafür zu schreiben. Das Buch ist ein Klassiker.