Die taz bat mich über #metoo und männliche Opfer zu schreiben. Ich habe darauf einige erschütterte Briefe bekommen und ich möchte wirklich niemandem auf die Füße treten oder meine Meinung aufzwingen.  Er ist als offenes Sprechangebot gemeint. Vielleicht liegen die Statistiken, die ich zitiere, daneben. Aber auf jeden Fall ergeben sie, dass alle Opfer ernst zu nehmen sind. Viel Spaß beim Lesen!

http://www.taz.de/!5453746/

Thordis Elva und Tom Stranger haben ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Es ist die Geschichte, wie sie, nachdem er sie 1996 vergewaltigte, sich gemeinsam mit diesem Verbrechen auseinandersetzen und es schließlich 16 Jahre später zur Vergebung kommt. Ein anstrenger, aufwühlender und mutiger Weg, den zu lesen sich sehr lohnt, nicht als Rezept, nicht als „der richtige Weg“, sondern als ein möglicher Weg.

Gegen das Buch und die beiden gab es in England und Australien Proteste. Warum es auf so viel Widerstand stößt und warum es trotzdem so wichtig ist, erkläre ich in der taz.

Zu dem Artikel geht es hier:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5404475&s=&SuchRahmen=Print/

Und hier ist ein toller Artikel im SPIEGEL darüber, in dem ich auch zitiert werde:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/throdis-elva-hat-ein-buch-mit-tom-stranger-geschrieben-dem-mann-der-sie-vergewaltigt-hat-a-1142805.html

Und hier ist der TED Talk der beiden:

Biographische Gespräche sind immer komisch, weil sie einem das Gefühl geben, unglaublich eitel zu sein. Gleichzeitig höre ich biographische Gespräche sehr gerne und lese biographische Artikel. Falls es euch da ähnlich geht, seid ihr herzlich eingeladen, auch das Gespräch mit und über Mithu im Bayerischen Rundfunk anzuhören. Die Sendung heißt „Mensch Otto, Mensch Theile“. Hier geht es zum Mitschnitt:

 

Radio Helsinki sitzt einmal in Finnland, doch das Radio Helsinki, mit dem ich gesprochen habe, ist die queer feministische Redaktion des freien Radio in Graz. Ein sehr nettes Gespräch über Tabus und Aufgeregtheiten, über das Vergewaltigungs-Buch und vieles mehr.

Nachzuhören hier in der Kurzversion und der Langversion

hier in der ganzen Sendung, sehr, sehr hörenswert

und noch einmal hier

oder

https://cba.fro.at/337358

oder

https://cba.fro.at/337300

oder

http://www.freie-radios.net/82195

Regula Stämpfli ist eine Intellektuelle wie Simone de Beauvoir eine war: klug, glamorös und erschütternd auf den Punkt. Da frage ich mich sehnsüchtig: Warum haben wir solche nicht auch in Deutschland? Nur, um dann zu merken, dass Regula Stämpfli inzwischen in München wohnt. Für die Schweizer Zeitung Weltwoche hat sie das Vergewaltigungs-Buch rezensiert.

Und hier kommt auch der link, den ich eben vergessen hatte:

Klicke, um auf wew_20161201_0_0_64.pdf zuzugreifen

 

Hilal Sezgin hat einen bemerkenswerten Artikel in der taz geschrieben, zu einem Thema, das mich aus gegebenem Anlass aber auch ansonsten umtreibt. Wie reden wir über Betroffene? Warum beendet der Verweis auf Betroffene plötzlich Diskussionen?

Ich würde so gerne mit euch allen über Hilals tollen Text sprechen.

Hier könnt ihr ihn lesen.

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5388380&s=sezgin/

Ich komme gerade von dem wirklich großartigen Kongress #body*talk NRW zurück. So viel inspirierender Input, so viele tolle Leute.  Und dann wartete hier die aktuelle Junge Welt auf mich, in der das Interview ist, das Peter Merg mit mir zu dem Gespräch über Opfer und weitere Begriffe geführt hat. Nachzulesen hier.

Und wie immer zur Sicherheit noch einmal hier:

https://www.jungewelt.de/2017/03-04/046.php

 

Und alles guten Dinge sind drei, deshalb mein dritter Tweet heute. Sonja Dolinsek hat den offenen Brief der Störenfridas so geschrieben, wie er hätte geschrieben werden können, um die Diskussion voranzubringen. Sie hat auch einen account eingerichtet mit dem Namen Solifridas.

Ja, so wäre es toll gewesen über unterschiedliche Ansichten zu sprechen.

Hier könnte ihr den Brief nachlesen. Und auch den Rest ihres unglaublich tollen blogs.

Und hier noch einmal:

http://sonjadolinsek.tumblr.com/post/157898443431/der-brief-an-mithu-sanyal-so-wie-er-hätte

Der Deutschlandfunk fragte mich nach dem Shitstorm und nach dem Feminismus. Ich habe versucht, auf beides Antworten zu geben. Love feminism hate shitstorms.

Nachzuhören hier

Und falls der Link nicht funktioniert hier:

http://www.ardmediathek.de/radio/Kultur-heute-Beitr%C3%A4ge-Deutschlandfunk/Alter-neuer-Feminismus-Ein-Gespr%C3%A4ch-mi/Deutschlandfunk/Audio-Podcast?bcastId=21554344&documentId=41121898

 

Und auch Mathias Henke setzt sich im Freitag sehr fair und differenziert mit der Debatte um Sprache für sexualisierte Gewalt auseinander. Das ist es, was ich mir, was wir uns überhaupt nur gewünscht hatten: Ein gemeinsames öffentliches Nachdenken. Wir wollen keine Begriffe verbieten oder neue aufoktroyieren, wir bestehen auch nicht auf Worten, die missverstanden oder missbraucht werden können. Wir wollen über die Gedankenwelten dahinter sprechen.

 

Hier ist Mathias Henkes Text.

Und noch ein Versuch hier. Ich weiß, es klappt nicht immer:

https://www.freitag.de/autoren/mathias-henke/vergewaltigung-als-happening-eine-debatte-1