Hilal Sezgin hat einen bemerkenswerten Artikel in der taz geschrieben, zu einem Thema, das mich aus gegebenem Anlass aber auch ansonsten umtreibt. Wie reden wir über Betroffene? Warum beendet der Verweis auf Betroffene plötzlich Diskussionen?

Ich würde so gerne mit euch allen über Hilals tollen Text sprechen.

Hier könnt ihr ihn lesen.

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5388380&s=sezgin/

Ich komme gerade von dem wirklich großartigen Kongress #body*talk NRW zurück. So viel inspirierender Input, so viele tolle Leute.  Und dann wartete hier die aktuelle Junge Welt auf mich, in der das Interview ist, das Peter Merg mit mir zu dem Gespräch über Opfer und weitere Begriffe geführt hat. Nachzulesen hier.

Und wie immer zur Sicherheit noch einmal hier:

https://www.jungewelt.de/2017/03-04/046.php

 

Und alles guten Dinge sind drei, deshalb mein dritter Tweet heute. Sonja Dolinsek hat den offenen Brief der Störenfridas so geschrieben, wie er hätte geschrieben werden können, um die Diskussion voranzubringen. Sie hat auch einen account eingerichtet mit dem Namen Solifridas.

Ja, so wäre es toll gewesen über unterschiedliche Ansichten zu sprechen.

Hier könnte ihr den Brief nachlesen. Und auch den Rest ihres unglaublich tollen blogs.

Und hier noch einmal:

https://sonjadolinsek.tumblr.com/post/157898443431/der-brief-an-mithu-sanyal-so-wie-er-h%C3%A4tte

So kann es auch gehen. Ein toller Artikel der beeindruckenden Marion Detjen in der ZEIT zu der Debatte um die Bezeichnungen und Selbstbezeichnungen von Menschen.

Hier ist er nachzulesen

Und falls der link nicht funktioniert, hier noch einmal:

http://www.zeit.de/kultur/2017-02/vergewaltigung-opfer-sexuelle-gewalt-opferbegriff-erlebnis-10nach8?utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf

 

Beitragsbild: Andreas Bohnenstengel

 

Steinmädchen hat einen sehr differenzierten Beitrag zu der Debatte um meinen taz Artikel geschrieben. Er hat den tollen Titel „Betroffenheit schützt nicht davor Scheiße zu sein“. Er ist lang, er ist genau und er ist fair.

Hier kann man ihn lesen.

Und da häufig links nicht funktioniert haben, hier noch einmal:

Ganz vielen Dank an die vielen von Euch, die mir in den letzten Tagen durch kluge Kommentare und virtuelle Verteidigungskünste zur Seite standen. Ihr seid unglaublich toll!

Jetzt hat Annett Gröschner auf piqd einen ruhigen Text zu der ganzen Angelegenheit geschrieben, in dem sie auf die Arbeit von Mimikama hinweist, der sich die Mühe gemacht hat, die ganze Eskalation aufzudröseln.

Hier geht es zu dem piqd

 

Nach unserem Artikel in der taz ging es ab. Die Störenfriedas schrieben einen öffentlichen Brief mit vielen Falschbeschuldigungen, die ich gerade rechtlich prüfen lasse. Was sehr bewegend war, war der Text von Hannah C. auf der Mädchenmannschaft. Er ist so toll, lest ihn alle.

Am 1. Februar las ich auf einer Veranstaltung der taz aus dem Vergewaltigungs-Buch. Bei der darauf folgenden Diskussion kam der Wunsch auf, ein anderes Wort statt „Opfer“ zu verwenden, aber alle Worten hatten den einen oder anderen massiven Haken. Hier geht es zu dem Artikel über den Abend.

Also schrieb ich zusammen mit Marie Albrecht eine These für die taz, in der wir ein neues Wort kreierten. Das führte zu einigen Debatten. Und Debatten sind gut. Lasst uns miteinander um Gespräch bleiben.

Hier ist unsere These nachzulesen.

 

Kussens komplekse kulturhistorie

Kussen har fået sin egen kulturhistorie. Det er den polsk-indiske tyske feminist Mithu M. Sanyal, der står bag bogen. Hun mener nemlig, at vulvaen har været gemt væk alt for længe.

Hier DK.

Femi-forfatter blæser til kamp for den naturlige kusse

Mithu M. Sanyal har været optaget af kussen og dens væsen hele livet.

Und hier Politiken.

Die beeindruckende Julia Korbik interviewte mich für Refinery29 zu dem Vergewaltigungsbuch. Hier kann man das Gespräch nachlesen.