Er wurde nur 43 Jahre alt, der Schwarze Hollywoodstar Chadwick Boseman. In Filmen wie Black Panther und Da 5 Bloods stellte er eine Schwarze Männlichkeit dar, die zu selten im Mainstreamkino repräsentiert ist. Dadurch wurde er ein Symbol für vieles, das sich in Amerika und nicht nur da ändern muss.

Über sein Leben und seine Bedeutung sprach ich mit Rebecca Link auf WDR 5, Scala.

Hier ist unser Gerspräch zum Nachhören.

Ich benutze das Foto unter der Common Media Lizens. Copyright hat Gage Skidmore.

Wusstet Ihr, dass Berlin 124 Ehrenbürger hat, aber nur 7 Ehrenbürgerinnen?

Um die Verhältnisse ein wenig zurecht zu rücken, stellt der RBB Berlinerinnen vor, die die Ehrenbürgerinnenwürde deutlich verdient hätten. Eine von ihnen ist die Ärztin Käte Frankenthal, geb, 1889, eine Pionierin für sexuelle und reproduktive Rechte, Pazifistin und rundum bad-ass-Feministin.

Zu der Sendung über sie lud der RBB die Ärztin und Vorkämpferin für die Abschaffung des §219 Kristina Hänel und mich ein, um darüber zu sprechen, wie es denn heute mit den sexuellen und reproduktiven Rechten so aussieht.

Hier geht es zu unserem Gespräch.

 

While everybody is talking about corona other problems don’t go away. Especially the problem of sexual violence. The amazing Nastaran Tavakoli-Far did a great feature about victim blaming for the BBC and I’m very happy I was one of the people she talked to. You can listen to it here on The Why Factor.

 

The picture is by Hugh Lee and I use it under the creative commons license.

Alle machen Identitätspolitik, aber was genau ist Identität und wenn ja wie viele? Im Namen von Identität tun wir uns schreckliche Dinge an, doch gleichzeitig kann uns das Gefühl, eine Identität zu teilen, zu großer Solidarität motivieren. Das klügste Buch zu „Identitäten“ hat Kwame Anthony Appiah geschrieben, und es heißt auch genau so. Mit Walter van Rossum spreche ich auf WDR 3, Gutenbergs Welt, über Identität als Gefahr, Verhetzung und notwendige Lüge. Hier der Link zu der ganzen Sendung, unser Gespräch startet bei 27’42“ .

Wer im Moment nur schreien möchte, fühlt sich wie ich. Wut ist ein wichtiges politisches Instrument. Aber wenn man gerade in die Welt schaut, sind alle wütend. Was ist Wut überhaupt? Und was ist ihre Rolle im politischen Prozess? Zusammen mit Ulrike Bergermann habe ich darüber für den WDR nachgedacht. Hier der Link zu dem Feature.

Das grumpy cat Bild verwende ich unter der creative commons Lizenz, copyright hat : Gage Skidmore

Nach #Hanau beginne ich jetzt meinen eigenen BIPoC-History-Month. Hier mein Nachruf auf die im August 2019 gestorbene aber unsterbliche Schriftstellerin Toni Morrison im Büchermarkt, auf Deutschlandfunk Kultur.  

Das Bild verwende ich unter der creative commons Lizenz:

From Enoch Pratt Library January 29, 1998
© copyright John Mathew Smith 2001

 

Es ist schwierig, nach #Hanau überhaupt etwas zu posten.

Nach dem Mord an Walter Lübcke wurde ich zusammen mit dem klugen Deniz Utlu für DLF Lakonisch und Elegant interviewt, wie denn die Situation einzuschätzen sei. Aus gegebenen Anlass heute unser Interview hier.

Das Bild benutze ich unter der creative commons Lizenz, Copyright hat  Pedelecs by Wikivoyage.

Das hat mich in den letzten Tagen am meisten aufgewühlt: Am 21.4.2019 wurde Tonou Mbobda, ein freiwilliger Patient in der offenen Psychiatrie, gegen seinen Willen medikamentalisiert und fixiert. Zeugen sprachen von gewalttätigen Szenen, er verlor das Bewusstsein und starb wenige Tage später.

Heute startete am Landgericht Düsseldorf die Zeugenvernehmung im Fall des Syrers Amad A., der auf Grund einer – möglicherweise absichtlichen – Verwechslung verhaftet worden war, monatelang unschuldig in Kleve im Gefängnis saß und schließlich durch einen Brand in seiner Zelle starb. Ein Fall von solcher Tragik, dass er nur eine Ausnahme sein kann. Doch dann stellte sich heraus, dass in NRW noch zwei weitere Männer auf Grund von Verwechslungen im Gefängnis saßen. Beide hatten keine deutsche Staatsbürgerschaft.

Jetzt wendet sich die Black Community mit einem offenen Brief an die Medien, sich mit institutionalisiertem Rassismus auseinander zu setzen. Doch was ist institutionalisierter Rassismus?

Hier meine kleine Einführung

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum-kommentar/audio-was-ist-rassismus—und-wenn-ja-wie-viele-100.html

Das Bild stammt von Tony Webster und ich verwende es unter der Common Media Lizenz.

Ich muss gestehen, ich liebe Enid Blyton. Ich habe wahrscheinlich alle ihre 752 Bücher gelesen und viele davon mehrfach gelesen. Und eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten darüber. Und ich weiß um all die Probleme mit diesen quietschsauberen Kindern, die Verbrecher jagen, die immer viel ärmer sind, als sie selber. In den 60er Jahren begann dann die Debatte über Rassismus in ihren Büchern. Und ja, sie sind rassistisch, so wie die meisten anderen Bücher dieser Zeit. Aber die meisten anderen Bücher werden nicht mehr gelesen. Dann gab es den Versuch, sie zu bereinigen, indem bestimmte Worte aus ihnen gestrichen wurden, so dass aus „bad black men“ nun „bad men“ wurden. Besser? Hmmm …

Und trotzdem gehören diese Kinderbücher zu den bemerkenswertesten, die sie englische Literatur zu bieten hat. Weil sie Kindern auf Augenhöhe begegnen.

In Englad gibt es eine sehr erolgreiche Serie von Spoof 5 Freunde Büchern. Mit Titeln wie „Five go Gluten Free“ oder „Fünf Freunde werden Helikopter Eltern“. Die beiden Bände sind inzwischen ins Deutsche übersetzt.

Hier ist meine Meinung dazu für WDR 3, Kultur am Mittag.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-fuenf-freunde-und-die-retrowelle-100.html

Ich bin mit Erinnerungskultur auf allen Kanälen aufgewachsen. Nur hieß das in den 1980er Jahren in Deutschland immer Erinnern an den Faschismus. Nie wieder Faschismus und Nie wieder Krieg! Das ist so wichtig. Gleichzeitig kamen Leute wie ich in der deutschen Erinnerungskultur nicht vor. Warum eigentlich nicht? Weil wir halt nicht da waren? Waren wir aber doch!

Und es ist ist nicht nur wichtig, das zu wissen, es ist auch notwendig, wenn wir als Demokratie zusammen leben wollen.

Michael Kohtes von WDR 3, Gutenbergs Welt, fragte mich, was ich so zu Erinnerungskultur denke.

Hier könnt Ihr die gesamte, sehr hörenswerte Sendung hören, meinen Essay gibt es ab 46 Minuten:

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-gutenbergs-welt/gedaechtnis-und-erinnerung-100.html

Das Bild zeigt übrigens eine deutsche Kaiserin mit meiner Hautfarbe:Theophanu.
Ich verwende es unter der Creative Commons Lizenz.