Irgendwie bin ich so viel unterwegs, dass mir die schönsten Beitrage durchgehen. Im Oktober 2018 lud Doris Maul die Historikerin Prof. Dr. Birte Förster, und die  Politikwissenschaftlerin, , Dr. Gesine Fuchs, und mich ein mit ihr über 100 wahlreiche Jahre zu sprechen. Und was das für heute und morgen und übermorgen bedeutet. Es war ein tolles Gespräch. Und hier kann man es nachhören:

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/100-jahre-frauenwahlrecht-wie-weiblich-ist-die-politik/-/id=660214/did=22504810/nid=660214/1gi5nj0/index.html

und die Antworten darauf fallen überraschend spannend und unterhaltsam aus. Am 10.1. lud Thomas Ihm vom SWR den Kulturwissenschaftler und Punkmusiker Dr. Jörg Scheller und den Filmkritiker und Regisseur Rüdiger Suchsland und mich ein, über den amerikanischsten Österreicher zu sprechen: Arnold Schwarzenegger und was sein bodygebuildeter Körper mit dem Körperbild von Jugendlichen und der Gesellschaft macht. Hier ist das Gespräch nachzuhören:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=95ccca90-14c5-11e9-9a07-005056a12b4c

Das ist ein Bild von ihm, bevor er 1974 zum Mr. Olympia Contest antrat. Ich verwende das Bild unter der common media Lizenz.

Seit die Schriftstellerin Jennifer Egan 2011 den Pulitzer Preis für ihr Buch „A Visit from the Goon Squad“ (auf Deutsch der größere Teil der Welt) bekommen hat gilt sie als eine der großen Player*innen der Amerikanischen Literatur. Und alle warteten auf den nächsten postmodernen Roman. Der kam dann auch – irgendwie – mit „Black Box“, der zuerst als eine Reihe von Tweets veröffentlicht wurde.

Doch der richtige große Roman blieb aus. Bis jetzt. Jetzt ist „Manhattan Beach“ erschienen, ein Ziegelstein von einem historischen Roman. WIe bitte: historischer Roman? Richtig gehört, die Meisterin des postmodernen Erzählens hat einen historischen Roman geschrieben, der in den Docks von Brooklyn spielt und von der Sehnsucht der Hauptfigur getragen ist, Taucherin zu werden, zu einem Zeitpunkt, wo Frauen eben nicht tauchten …

Hubert Winkels fragte mich, ob ich den Roman als Buch der Woche für den Büchermarkt bespreche. Natürlich!

Hier könnt Ihr die Besprechung hören (und auch lesen, was immer Euch lieber ist):

https://www.deutschlandfunk.de/jennifer-egan-manhattan-beach-das-meer-das-meer.700.de.html?dram:article_id=430309

Es machte Schlagzeilen, Jessa Crispins Buch „Warum ich keine Feministin bin. Ein feministisches Manifest“. Walter van Rossum bat mich, es für WDR 3, Gutenbergs Welt, zu lesen. Es war ein sehr schönes und noch viele längeres Gespräch über eines der Bücher, die mich sowohl begeistert als auch entsetzt haben und noch viel dazwischen.

Hier könnt Ihr die Sendung nachhören:

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-gutenbergs-welt/frauen-am-rande-des-patriarchats-100.html

Das Gespräch mit mir beginnt bei ca 29’22“.

Es ist toll, wenn eine Autorin, die einmal sehr wichtig für einen war, ein Buch zu dem selben Thema schreibt, wie man selbst. Germaine Greer hat gerade in England ihren Essay „on rape“ veröffentlicht und damit international Schlagzeilen gemacht, weil sie es schafft, wirklich jedem auf die Füße zu treten. Das ist Greers große Stärke, dass sie keine Angst davor hat, kontrovers zu sein. Trotzdem sind viele ihrer Thesen sehr schwierig … Der Deutschlandfunk interviewte mich (sehr früh und übers Telefon) zu Lady Greers neuem Buch:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/germaine-greers-essay-on-rape-ein-hochproblematisches-buch.1008.de.html?dram:article_id=428947

Nach Chemnitz ist die Frage, ob man mit Rechten reden soll, ein bißchen so wie Kamillentee gegen Knochenbrüche zu trinken. Respektive: wie einem Nazi eine Tasse Kamillentee anzubieten, damit er einem nicht die Knochen bricht. Zum Glück ist Chemnitz nicht Alltag, noch nicht einmal in Chemnitz … für WDR 5, Scala,  habe ich mit Ali Can, Matthias Matussek und Nitzan Shoshan gesprochen. Wenn Ihr uns zuhören wollt, könnt Ihr das hier:
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-hintergrund/audio-mit-rechten-reden—ein-meinungsbeitrag-100.html

Das Bild stammt von Colin – Copyright User:Colin – und ich nutze es unter der Common Media Lizenz.

Hier sind seine Informationen dazu: Jubilee und Munin, zwei der Tower-Raben. Jubilee wurde 2012 in Somerset geboren und trägt einen goldenen Ring. Er wurde der Queen zu ihrem Diamantenen Thronjubiläum überreicht. Munin wurde 1995 in North Uise geboren und trägt einen hellgrünen Ring. Sie ist der älteste Rabe im Tower. Die Identifikation der Raben wurde von Chris Skaife, dem Ravenmaster („Rabenmeister“), bestätigt.

Einige von euch haben mir heute mit euren Gedanken und Meinungen geholfen, einen Zwischenruf zu dem Rummel um Goldjunge Erdogan zu schreiben. Genauer gesagt über die vier Meter hohe Statue von Erdogan, die auf Betreiben des Staatestheaters im Ramen der Biennale in Wiesbaden aufgestellt wurde. Das Thema der Biennale war passenderweise: „Bad News“. Hier ist mein Zwischenruf auf WDR 3, Resonanzen:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-zwischenruf—erdogan-gaert-100.html

Das ist übrigens nicht ein Bild der Statue von Erdogan in Wiesbaden, sondern eine des goldenen Rathausmanns in Dresden – allerdings in der selben Pose! Fotografiert wurde das Bild von Jens Maus und ich darf es hier gemeinfrei verwenden.

Sibel Schick tweetet „Männer sind Arschlöcher“ und das Internet tut, was es immer tut, und explodiert vor Empörung. Worum geht es bei der ganzen Aufregung um #MenAreTrash?

Dazu wurde ich von WDR 3, Resonanzen, interviewt:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-alle-maenner-fuer-die-tonne-100.html

Copyright für das Bild hat: Gary E. Miller of Carl Byoir & Associates, Inc. for the Children’s Television Workshop.

Ich verwende es unter der common media Lizenz.

Es war die schönste Reise meines Lebens – wieder einmal. Mark Terkessidis hat mir einmal gesagt, dass für ihn irgendwann der Schalter umgelegt wurde und ab dann alle Reisen super waren. Das konnte ich ihm damals nicht glauben, weil ich wegfahren hasste. Aber ich muss sagen, er hat Recht gehabt. Jedenfalls war ich in Wales, auf den Spuren von Dylan Thomas, der Unter dem Milchwald geschrieben hat (und die besten Gedichte, die ich kenne, zumindest die mit dem besten Klang). Und wo spielt Unter dem Milchwald? In Laugharne, wo Dylan Thomas mit seiner Frau, der noch beeindruckenderen Caitlin Thomas, gelebt hat.

Für die Scala Sommerserie berichte ich über Laugharne und den original Dylan und könnte noch viel länger darüber sprechen (also, wenn jemand ein Stundenfeature über Dylan Thomas möchte, bitte bei mir melden):

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-aktuelle-kultur/audio-dylan-thomas-in-wales-100.html

 

 

 

Es ist merkwürdig: Da habe ich mir jahrelang an V. S. Naipaul abgearbeitet und in meinem Kopf wütende Auseinandersetzungen geführt und dann ist er plötzlicht tot und ich bin ernsthaft traurig. V. S. Naipaul ist einer dieser Schriftsteller, die man nicht aufhören kann zu lesen und dem man in nahezu jedem Satz widersprechen möchte. Ich erzähle warum in meinem Nachruf-Gespräch auf ihn auf Deutschlandfunk Kultur heute:

https://www.deutschlandfunk.de/zum-tod-des-literaturnobelpreistraegers-v-s-naipaul-der.691.de.html?dram:article_id=425278

Das Bild ist von JackNL „Drawing“ of V.S. Naipaul. Computer-software enhanced photo by JackNL, based on several photographs und wird von mi runter der Wikimedia Commons Lizenz verwendet.