Es war das Feature, in das dieses Jahr das meiste Herzblut hineingeflossen ist. Salomé Balthus und meine Gespräche mit Angehörigen von Sexarbeiter*innen.

Hier könnt Ihr es hören:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/ng-fea-sex-arbeit-stigma-100.html

Redaktion hatte die tolle Valentina Dobrosavljevic.

Das Bild ist von msmornington und zeigt die Sex worker rights Demonstrierenden bei dem feministischen, sex-positive nLondon SlutWalk, 2011

Ich war schon immer von Richard Fariña fasziniert. Um ganz ehrlich zu sein, weil ich Mimi Baez so schön finde. Mimi ist die jüngere Schwester von Joan Baez und Ehefrau von Richard Fariña. Es gibt eine ganz tolle 4er Biographie von David Hajdu „Positively 4th Street“ über Richard und Mima und Joan und Bob (Dylan). Und dann gibt es da diesen Roman. Richard Fariñas einzigen Roman, weil er erschreckend jung bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist. Er war 29. Seine Frau Mimi 21. Und sein Roman 2 Tage alt. Der Titel des Romans ist „Been Down so Long, It Looks Like Up To Me“. Jetzt ist er nach über 50 Jahren zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt unter dem Titel: „Been Down so Long, It Looks Like Up To Me“.

Hier ist meine Besprechung auf Deutschlandfunk, Büchermarkt:

https://www.ardmediathek.de/radio/B%C3%BCchermarkt/Richard-Fari%C3%B1a-Been-down-so-long-it-lo/Deutschlandfunk/Audio-Podcast?bcastId=21648664&documentId=52325858

und so sieht der Roman aus:

Vor 200 Jahren wurde Marx geboren und das hat die Welt verändert. Wie Terry Eagleton so schön sagt: „Very few thinkers, as opposed to statesmen, scientists, soldiers, religious figures and the like, have changed the course of actual history as decisively as its author. There are no Cartesian governments, Platonist guerilla fighters or Hegelian trade unions.“

In den letzten 200 Jahren wurde Marx missbraucht und missverstanden, für überholt erklärt und in den Mülleimer der Geschichte geschmissen. Doch Totgesagte leben länger. Und gerade erlebt Marx eine Renaissance. Sollten wir also (wieder oder weiter) Marx lesen?

Diese Frage stellte WDR 5, Scala, an Ulrich Horstmann und mich. Hier könnt ihr unser pro & contra hören und lesen:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/scala/karl-marx-kommentar-100.html

 

Eine walisische Schriftstellerin, die einen Roman über sexualisierte Gewalt schreibt, der von den Medien in Großbritannien hochgelobt wurde – nicht zuletzt wegen seiner experimentellen Sprache. Ich war hochgespannt und dann … aber hört selbst im Büchermarkt im Deutschlandfunk:

http://www.deutschlandfunk.de/emma-glass-roman-peach-der-sound-des-schmerzes.700.de.html?dram:article_id=412993

Regelmäßig finden Jugendstudien heraus, dass Jugendliche keineswegs verrohter sind als wir es als Jugendliche waren, dass sie weder sexuell wahllos noch hypersexualisiert sind. Trotzdem müssen Jugendstudien das wieder und wieder herausfinden. Rechtzeitig zu Ostern ein Zwischenruf von mir auf WDR 3 Resonanzen zur sexuellen Lage der Nation:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-zwischenruf-wer-zweimal-mit-derselben-pennt-100.html

 

Das Heinrich Heine Institut in Düsseldorf hat eine einzigartige Sammlung geschenkt bekommen: über 2.000 Handschriften berühmter Frauen aus über 5 Jahrhunderten. Ich durfte einen Blick darauf werfen und eine davon sogar selbst anfassen, denn es gibt jetzt eine Ausstellung mit einer Auswahl davon im Düsseldorfer rathaus. Ich habe mich mit mit Sabine Brenner-Wilczek und Gaby Köster, den Kuratorinnen der Ausstellung mit dem Titel „frech und wild und wunderbar“ getroffen. Hier könnt Ihr meine Besprechung auf WDR 3, Mosaik hören:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-weibliche-handschriften-im-duesseldorfer-rathaus-100.html

Es wird als das Buch zur #metoo Debatte gefeiert, Obama zählt es zu seinen Lieblingsbüchern des letzten Jahres. Deshalb habe ich „Die Gabe“ mit großer Aufmerksamkeit gelesen und komme zu einem ein wenig anderen Ergebnis. Hier könnt Ihr meine Rezension auf WDR 3, Kultur am Mittag, hören:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-die-gabe-von-naomi-aldermann-100.html

 

Die Istanbul Konvention ist seit dem 1.2.2018 in Kraft. Was bedeutet das? Und wie können wir sie als Instrument für gesellschaftlichen Wandel nutzen?

Ich habe bereits eine Kolumne hin der taz dazu geschrieben, hier erkläre ich noch einmal im Zwischenruf auf WDR 3, Resonanzen, was Prävention bedeutet kann. Und da, es in meiner taz-Kolumne anscheinend missverständlich war: Feministische Selbstverteidigung bezieht sich nicht nur auf Selbstverteidigungskurse für Frauen, sondern ist ein Qualitätsstandard, nach dem ausgebildet wird. In diesem Kontext gibt es auch Kurse für Jungen, obwohl es da noch deutlich mehr Bedarf gibt.

Hier ist der Beitrag in der Mediathek:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-zwischenruf—praevention-statt-strafe-100.html

 

Am 6. Februar war der internationale Tag gegen Genitalverstümmlung. Deutschlandfunk Nova sprach mit mir über die Probleme mit dieser Bezeichnung, darüber, dass wir aber trotzdem keine perfekten Worte haben, und über den Rassismus in den Debatten.

Es bleibt komplex, auch bei einem so wichtigem Thema wie dem Recht von Menschen auf körperliche Unversehrtheit. Hier könnt ihr das Gespräch hören:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/genitalverstuemmelung-jeden-tag-werden-8000-frauen-beschnitten

PS: Es geht in diesem Beitrag ausschließlich um die Beschneidung von Vulven, die von Penissen ist ebenfalls ein wichtiges Thema ist, das allerdings ein ganz eigenes Gespräch gebraucht hätte.

Ich habe so viele Interviews zu #metoo gegeben, dass ich ein wenig den Überblick verloren habe. Hier alle Gespräche zu diesem Thema, dich ich in den letzten Monaten verpasst habe zu posten.

Ein wirklich schönes Gespräch im BR:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/zur-rhetorik-von-metoo-102.html

Deutschlandfunk Nova ist immer erfrischend:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/frauenrechte-was-hat-metoo-bei-uns-gebracht

Und natürlich mein Heimatsender WDR direkt in dreifacher Ausführung und trotzdem immer ein wenig anders:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-metoo-in-deutschland-100.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-metoo-wenn-es-vorwuerfe-gibt-wie-gehen-wir-damit-um-100.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-aktuelle-kultur/audio-metoo-und-kein-ende-100.html

Das Bild auf der Startseite ist von Wolfmann.