Ein Gespräch im DLF mit Joachim Scholl über die unguten Aussagen von Chimamanda Adichie über trans Frauen

… ich bin etwas unglücklich mit der Zusammenfassung auf der Seite, anyway …

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Worte wie Graffitis, wie Tattoos, wie Schmutz auf der Weltliteratur. So erschienen Shelagh Delaneys Texte der englischen Öffentlichkeit, als sie 1958 in die Szene hineinbrauste wie ein Autounfall, dessen Aufprall bis heute zu spüren ist. Delaney war 18 Jahre alt, Tochter eines Busfahrers und arbeitete, seit sie die Schule abgebrochen hatte, als Platzanweiserin in einem Theater, wo sie Terrence Rattigangs „Variaton on a Theme“ gesehen hatte und sich dachte: Was für ein lebensfremder Quatsch, das kann ich besser.

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Für die neue DLF Themenreihe durfte ich mich in der ersten Ausgabe der namensgebenden Frage widmen: Muss Literatur politisch sein?

 

(Bild DLF/Regentaucher)

Ja, und zwischendurch mache ich auch noch einmal Radio. Denn über Lena Chens Performanceinstallation lässt sich viel spannendes sagen.

Claudia Kramatschek rezensiert Identitti und stellt die Lektüre als gute Laune Garant auf. Wie schön!

Atemlose Lektüre garantiert: Der erste Roman der Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal ist gewagt und knallig. „Identitti“ kreist um die komplexe Gemengelage der Identitätspolitik und die Frage, ob weiße Vorherrschaft ein unbezwingbares Übel ist.

 

Das Foto ist von Sunny Ripert

Es war eine so große Freude, endlich Jagoda Marinic zu treffen und mit ihr über Freiheit, Identität(en) und Vielsein zu sprechen.

Auf der digitalen Leipziger Buchmesse begegneten wir uns im großartigen Feuerwerk der Selbstironie und -reflektion.

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Bild: Hessischer Rundfunk

Rest in Power!

Heute ist der erste Todestag von George Floyd. Das einzig Gute daran ist, dass ich nicht erklären muss, wer George Floyd ist und dass er von einem weißen Polizisten ermordet wurde, der 9 Minuten und 29 Sekunden auf seinem Hals kniete. George Floyds letzte Worte: Ich kann nicht atmen – 17 Mal wiederholt, bevor er schließlich das Bewusstsein verlor – brachte Menschen in allen Ländern der Welt auf die Straßen.

Ähnliche Fälle in Deutschland

Trotzdem möchte ich hier nicht über George Floyd reden. Ich möchte über Qosay Sadam Khalaf sprechen. Auch Qosay wurde von Polizeibeamten wegen einem Bagatelldelikt überwältigt. Auch Qosay sagte: Ich kann nicht atmen. Auch Qosay starb an sauerstoffmangelbedingtem Herz-Kreislauf-Versagen, wie George Floyd. Nur dass dieser Tod nicht im weit entfernten Amerika geschah, sondern in Delmenhorst in Niedersachsen in der Nacht vom fünften auf den sechsten März dieses Jahres. Wie konnte das passieren?

Den ganzen Beitrag könnt ihr hier nachhören.

 

Bild: Screenshot WDR

Der Literaturagent Thomas Böhm hat sich meinem Roman Identitti zugewandt. In der Folge Favorit Buch spricht er über die Konfrontationen meines Romans.