Wir brauchen Konzepte von Heilung, nicht von Strafe.

Mein Beitrag im WDR 5, hier zum nachhören.

Lili Hering hat mich in ihrer Rezension des Films „Promising Young Woman“ zitiert:

Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal schreibt in ihrem Standardwerk Vergewaltigung (2016): „Es scheint ein Merkmal von Geschichten über Vergewaltigungen zu sein, dass sie als sinnstiftende Erzählungen gelesen werden, die über sich selbst hinausweisen.“

 

Für alle, die noch Aufholbedarf haben. Das Standardwerk findet ihr hier

Für den Zeit Podcast Ist das normal? kam ich mit Sven Stockrahm und Dr. med. Melanie Büttner ins Gespräch über Race, Sex und Identität und so vieles mehr! Herzlichen Dank für die Zeit und die spannenden Fragen.

Wusstet Ihr, dass Berlin 124 Ehrenbürger hat, aber nur 7 Ehrenbürgerinnen?

Um die Verhältnisse ein wenig zurecht zu rücken, stellt der RBB Berlinerinnen vor, die die Ehrenbürgerinnenwürde deutlich verdient hätten. Eine von ihnen ist die Ärztin Käte Frankenthal, geb, 1889, eine Pionierin für sexuelle und reproduktive Rechte, Pazifistin und rundum bad-ass-Feministin.

Zu der Sendung über sie lud der RBB die Ärztin und Vorkämpferin für die Abschaffung des §219 Kristina Hänel und mich ein, um darüber zu sprechen, wie es denn heute mit den sexuellen und reproduktiven Rechten so aussieht.

Hier geht es zu unserem Gespräch.

 

While everybody is talking about corona other problems don’t go away. Especially the problem of sexual violence. The amazing Nastaran Tavakoli-Far did a great feature about victim blaming for the BBC and I’m very happy I was one of the people she talked to. You can listen to it here on The Why Factor.

 

The picture is by Hugh Lee and I use it under the creative commons license.

Jetzt ist es offiziell, ich habe nicht gesagt Vergewaltigung sei ein prima Erlebnis! Ihr erinnert euch? Ich hoffe nicht. Aber für alle, die sich fragen, ob ich Vergewaltigungen relativiert habe, kommt jetzt hier die Aufklärung.

Correctiv hat die Hintergründe für den Shitstorm gegen mich recherchiert und ich freue mich super, dass ich jetzt meinen ersten Correctiv Eintrag habe. Hier könnt ihr ihn lesen.

Eigentlich wollte ich heute nur posten, dass Deniz Yücel freigelassen wird, nach einem Jahr Haft! Dass gute Dinge passieren und dass es Hoffnung gibt. Und das habe ich hiermit getan.

Auch andere Dinge passieren. In Essen und Gelsenkirchen gab es eine reihe von Gruppenvergewaltigungen, die mich sehr erschüttert haben. Weil die Täter sich vorher offen dazu verabredet haben: Komm, wir gehen vergewaltigen. Das ist nicht repräsentiv! Solche Fälle passieren, aber sie sind sehr selten. Trotzdem ist es wichtig darüber zu reden. Die Süddeutsche Zeitung interviewte mich zu dem Phänomen. Es war ein schönes Gespräch. Die Überschrift ist ein wenig reißerisch. Aber das müssen Überschriften nun mal sein.

Lesen könnt ihr es hier:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/gruppenvergewaltigungen-in-nrw-es-geht-darum-dominanz-durch-sexuelle-aggression-zu-zelebrieren-1.3870092

#metoo hat es bis in die Nachrichten geschafft. Mehrfach. In den Tagesthemen wurde ich zu meiner Meinung gefragt. Das war meine erste Schaltung im Fernsehen, vorher bin ich zwar interviewt worden und war in Sendungen, aber immer mit der Person, mit der ich gesprochen habe im selben Studio und nicht durch einen Knopf im Ohr verbunden.Iich habe mich immer zeitverzögert gesehen/gehört, deshalb habe ich meinen wichtigste Punkt vergessen, nämlich dass #metoo zeigt, dass sexualisierte Gewalt nicht etwas ist, was von außen in unsere Gesellchaft hineingetragen wurde, dass das nicht die anderen, die Muslime etc. sind, sondern dass das ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, das wir gemeinsam angehen müssen.

Trotzdem habe ich glaube ich die wichtigsten Sachen erwähnt. Und hier ist der Beitrag in der ARD Mediathek:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-343287.html

Die taz bat mich über #metoo und männliche Opfer zu schreiben. Ich habe darauf einige erschütterte Briefe bekommen und ich möchte wirklich niemandem auf die Füße treten oder meine Meinung aufzwingen.  Er ist als offenes Sprechangebot gemeint. Vielleicht liegen die Statistiken, die ich zitiere, daneben. Aber auf jeden Fall ergeben sie, dass alle Opfer ernst zu nehmen sind. Viel Spaß beim Lesen!

http://www.taz.de/!5453746/