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Mein Beitrag zur Sendung Fazit beim Deutschlandfunk Kultur. Nach den geleakten Plänen des US-Supreme Court, das Recht auf Abtreibung zu kippen, gehen Frauen auf die Straßen und protestieren. Eine strikte Gesetzgebung führe nur zu mehr illegalen Abtreibungen.

Mit Vladimir Balzer habe ich über die Zugriffsrechte des Staats auf Körper gesprochen:

„Traut euren Bürgern und Bürgerinnen einfach Selbstverantwortung zu, und im Notfall unterstützt sie bei Selbstverantwortung und zwingt sie nicht zu etwas.“

Über die Horrornachrichten der Nachrichten bin ich gar nicht dazu gekommen, diesen Artikel zu posten. Hier kommt mein Vorschlag zur Reform des §218 und §219a. Irgendjemand muss das ja mal machen, wenn die Bundesregierung nicht aus den Schluppen kommt. Darf gerne übernommen werden. Ich erhebe darauf kein Urheberrecht.

Zu lesen als Feministischer Zwischenruf auf der Seite des Gunda Werner Instituts:

http://www.gwi-boell.de/de/2018/05/26/lets-talk-about-reproduktive-rechte

Es hat mich unglaublich erschüttert, dass die Ärztin Kristina Hänel nach §219a wegen Werbung für Abtreibung zu 6.000 Euro Strafe verurteilt worden ist. Weil sie auf ihrer Webseite auf Schwangerschaftsabbruch hingewiesen hat. Das, was gute Gynäkolog*innen machen sollten. Denn nur mit Informationen kann es informierte Entscheidungen und sichere Eingriffe geben.

Katharina Hölter von Bento hat mich um ein Statement gebeten und ich freue mich so, dass es zusammen mit den Statements von Katrin Rönicke und Jenna Behrends veröffentlicht wurde. So viele kluge Menschen.

Jetzt muss nur noch der § 219 a gekippt werden!