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Eigentlich wollte ich heute nur posten, dass Deniz Yücel freigelassen wird, nach einem Jahr Haft! Dass gute Dinge passieren und dass es Hoffnung gibt. Und das habe ich hiermit getan.

Auch andere Dinge passieren. In Essen und Gelsenkirchen gab es eine reihe von Gruppenvergewaltigungen, die mich sehr erschüttert haben. Weil die Täter sich vorher offen dazu verabredet haben: Komm, wir gehen vergewaltigen. Das ist nicht repräsentiv! Solche Fälle passieren, aber sie sind sehr selten. Trotzdem ist es wichtig darüber zu reden. Die Süddeutsche Zeitung interviewte mich zu dem Phänomen. Es war ein schönes Gespräch. Die Überschrift ist ein wenig reißerisch. Aber das müssen Überschriften nun mal sein.

Lesen könnt ihr es hier:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/gruppenvergewaltigungen-in-nrw-es-geht-darum-dominanz-durch-sexuelle-aggression-zu-zelebrieren-1.3870092

Ich sagte bereits, dass ich dieses Jahr über Utopien nachdenken möchte, über gelebte Liebe und best-practice Modelle.

Dies ist mein feministischer Zwischenruf, der sich mit der Silvesternacht in Köln 2017/18 beschäftigt, mit racial profiling und damit, wie das nächstes Jahr ein absolutes lovefest werden kann … oder zumindest ein wenig in die Richtung denkt.

Change the world one new year’s eve at a time.

Hier geht es direkt zur Gunda Werner Stiftung und meinem Zwischenruf:

https://www.gwi-boell.de/de/2018/02/07/utopia-now