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This is my Christmas present. Today I found the translation of my cultural history of rape finally announced on the publishers website, the mighty Verso books. It will still take till spring until you can buy a copy but please do! I’ve added loads more content (about a forth of the book is new and exclusively for this edition). Have a look:

https://www.versobooks.com/books/2922-rape

Es ist wie ein Weihnachtsgeschenk, die englische Übersetzung meines Vergewaltigungs-Buches ist jetzt schon angekündigt. Es dauert zwar noch bis zum Frühling, doch dann erscheint es mit einem Viertel mehr Inhalt, weil seitdem einfach so viel passiert ist, bei den mighty Verso Books. Check it out

Es ist inzwischen schon über ein Jahr her, dass die #metoo Debatte massiven Aufwind bekam. Seitdem ist viel wichtiges passiert, und viele Menschen haben sich an der Debatte beteiligt. Da bleibt es nicht aus, dass es auch Kritik gibt. Die taz bat mich, für ihre #metoo-Jubiläumsausgabe, über die Kritik nachzudenken.

Hier ist das Ergebnis:

http://www.taz.de/!5540427/

Das Foto ist von Jason Wilson und ich verwende es unter der creative commons Lizenz

Es ist toll, wenn eine Autorin, die einmal sehr wichtig für einen war, ein Buch zu dem selben Thema schreibt, wie man selbst. Germaine Greer hat gerade in England ihren Essay „on rape“ veröffentlicht und damit international Schlagzeilen gemacht, weil sie es schafft, wirklich jedem auf die Füße zu treten. Das ist Greers große Stärke, dass sie keine Angst davor hat, kontrovers zu sein. Trotzdem sind viele ihrer Thesen sehr schwierig … Der Deutschlandfunk interviewte mich (sehr früh und übers Telefon) zu Lady Greers neuem Buch:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/germaine-greers-essay-on-rape-ein-hochproblematisches-buch.1008.de.html?dram:article_id=428947

 

Beitragsbild: Bloomsbury

Das Aufregungskarussell dreht sich weiter. Jetzt ist es der Fall der Schauspielerin Asia Argento, die einen damals 17jährigen Co-Star zu Sex genötigt haben soll. Normalerweise würde das von der Presse  geflissentlich ignoriert werden oder höchstens ein paar voyeurisische Zeilen wert sein. Doch Asia Argento ist eine der Hauptanklägerinnen gegen Harvey Weinstein. Was bedeutet das für #metoo? Herzlich wenig. Doch es bedeutet, dass wir die Art, wie wir mit potentiellen Tätern und Täterinnen umgehen neu überdenken sollten.

Spiegel Online bat mich um einen Kommentag. Hier ist er:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/asia-argento-und-metoo-wie-mit-mutmasslichen-taeterinnen-umgehen-a-1224335.html

Das Bild der Black Panther Faust ist von Joekilil und ich verwende es unter der common media Lizenz.

Ich habe so viele Interviews zu #metoo gegeben, dass ich ein wenig den Überblick verloren habe. Hier alle Gespräche zu diesem Thema, dich ich in den letzten Monaten verpasst habe zu posten.

Deutschlandfunk Nova ist immer erfrischend:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/frauenrechte-was-hat-metoo-bei-uns-gebracht

Das Bild auf der Startseite ist von Wolfmann.

Ich bin so beeindruckt von Nina Raines Theaterstück „Konsens“. Es läuft am Düsseldorfer Schauspielhaus, das zur Zeit wegen Renovierungs/Restaurierungsarbeiten aus dem Dreischeibenhaus ausziehen musste und jetzt im ehemaligen Zentralpostamt am Hauptbahnhof im Central gastiert. Der Ort ist toll, das Stück ist toll und differenziert und wenn ihr es nicht schafft, es euch anzusehen, dannlest doch meine Kritik im Missy Magazine:

Es hat mich unglaublich erschüttert, dass die Ärztin Kristina Hänel nach §219a wegen Werbung für Abtreibung zu 6.000 Euro Strafe verurteilt worden ist. Weil sie auf ihrer Webseite auf Schwangerschaftsabbruch hingewiesen hat. Das, was gute Gynäkolog*innen machen sollten. Denn nur mit Informationen kann es informierte Entscheidungen und sichere Eingriffe geben.

Katharina Hölter von Bento hat mich um ein Statement gebeten und ich freue mich so, dass es zusammen mit den Statements von Katrin Rönicke und Jenna Behrends veröffentlicht wurde. So viele kluge Menschen.

Jetzt muss nur noch der § 219 a gekippt werden!

Ich liebe den Feministischen Zwischenruf des Gunda Werner Instituts, weil ich dabei immer frei schreiben kann, was mich gerade bewegt. Hier ist das, was mich Anfang Dezember bewegt hat. Dornröschen kommt darin vor, ein Experiment der BBC und natürlich nach wie vor #metoo.

Der Titel lautet: #metoo, three, four- Sexismus für Anfänger

Hier könnt Ihr ihn lesen:

http://www.gwi-boell.de/de/2017/12/01/metoo-three-four-sexismus-fuer-anfaenger

 

 

Bild: smartfat

Lizenz: CC-BY-NC 2.0

#metoo hat es bis in die Nachrichten geschafft. Mehrfach. In den Tagesthemen wurde ich zu meiner Meinung gefragt. Das war meine erste Schaltung im Fernsehen, vorher bin ich zwar interviewt worden und war in Sendungen, aber immer mit der Person, mit der ich gesprochen habe im selben Studio und nicht durch einen Knopf im Ohr verbunden.Iich habe mich immer zeitverzögert gesehen/gehört, deshalb habe ich meinen wichtigste Punkt vergessen, nämlich dass #metoo zeigt, dass sexualisierte Gewalt nicht etwas ist, was von außen in unsere Gesellchaft hineingetragen wurde, dass das nicht die anderen, die Muslime etc. sind, sondern dass das ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, das wir gemeinsam angehen müssen.

Trotzdem habe ich glaube ich die wichtigsten Sachen erwähnt. Und hier ist der Beitrag in der ARD Mediathek:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-343287.html