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Eltern sein ist schwer und noch schwerer ist es, mit Kindern noch Zeit zum Schreiben, Denken und allem anderen zu finden. Deshalb widmet sich die 25. poetin genau diesem Dilemma. Ich habe mich sehr gefreut, das Carolin Callies dazu ein Interview mit mir geführt hat. Es heißt, ein wenig irreführende: Gebären ist ein Synonym für alle Formen des Schaffens. Das stimmt zwar, aber es hört sich so biologistisch an: Los kommt Leute, kriegt Kinder, um auch Geisteskinder gebären zu können. Meine Erfahrung war, dass Mutter zu werden, es mir erst einmal massiv erschwerte zu schreiben. Aber gleichzeitig wurde das Schreiben umso wertvoller. Was soll ich sagen? Lest die poetin!

Ich will doch eigentlich vordringlich über positive Dinge schreiben. Manchmal will ich aber einfach nur schreien, wie bei Horst Seehofers Äußerungen zu dem Thema mit M … Ihr wisst schon Mutti, Mithu, Migration.

Hier ist meine aktuelle Kolumne in der taz:
http://www.taz.de/!5531269/

Das Bild ist vom Deutschen Bundesarchiev und zeigt: Letzte Regiehinweise gibt der Intendant des Berliner Ensembles, Manfred Wekwerth (r.), der Titeldarstellerin Gisela May in der Neuinzenierung von Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“. Das Theater am Schiffbauerdamm bringt dieses Schauspiel am 3. Oktober 1978 als Beitrag zu den XXII. Berliner Festtagen heraus.

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