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Am 4.6.2019 wurden 10 Muslime am Kölner Hauptbahnhof von der Polizei überwältigt und der Bahnhof abgesperrt, weil Passanten ihre „weißen Gewänder und schwarzen Westen“ beängstigend fanden. Die jungen Männer waren zum Ende des Ramadans feierlich gekleidet und hatten nichts Schlimmeres getan, als zu ihren Zügen zu laufen.

Das kann passieren, sollte aber nicht wieder passieren. Und deshalb müssen wir jetzt ganz schnell daraus lernen. Und bitte alle zusammen. Hier mein offener Brief in der taz:

http://www.taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5601508/

Und so sieht er auch, der Kölner Hauptbahnhof, Foto von Thomas Robbin, ich verwende es unter der Creative Commons Lizenz.

Ich sagte bereits, dass ich dieses Jahr über Utopien nachdenken möchte, über gelebte Liebe und best-practice Modelle.

Dies ist mein feministischer Zwischenruf, der sich mit der Silvesternacht in Köln 2017/18 beschäftigt, mit racial profiling und damit, wie das nächstes Jahr ein absolutes lovefest werden kann … oder zumindest ein wenig in die Richtung denkt.

Change the world one new year’s eve at a time.

Hier geht es direkt zur Gunda Werner Stiftung und meinem Zwischenruf:

https://www.gwi-boell.de/de/2018/02/07/utopia-now

Manchmal kommt alles besser als erwartet. In Köln sollte Silvester ein weiteres Silvester in Köln verhindert werden. Nach den Gesichtskontrollen im letzten Jahr und den allgemeinen Medien und Memes befürchtete ich das Schlimmste und schrieb meine Kolumne für die taz entsprechend. Dann las ich um 4 Uhr morgens die Nachrichten und dachte: Schxxxx, es gab gar kein racial profiling. Und dann dachte ich natürlich: Schxxxx, dir wäre racial profiling lieber, als eine schlechte Kolumne geschrieben zu haben, Mithu? Und dann schrieb mir mein toller Redakteur Peter Weißenburger, ob ich nicht noch einmal aktualisieren könnte. Hier ist sie, meine ganz aktuelle Mithulogie-Kolumne, nur für Euch:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5473665&s=mithu+sanyal+silvester/