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„Schwarz-Weiß-Denken! war der Titel der Sendung, aber es war eine überhaupt nicht schwarz-weiße Diskussion im BR mit der tollen Andrea Geier, Redaktion hatte die wunderbare Sybille Giel. Hier könnt Ihr den Beitrag hören.

Ich verwende das Bild unter der Common Media Lizens, Copyright hat Nicola, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Es ist schwierig, nach #Hanau überhaupt etwas zu posten.

Nach dem Mord an Walter Lübcke wurde ich zusammen mit dem klugen Deniz Utlu für DLF Lakonisch und Elegant interviewt, wie denn die Situation einzuschätzen sei. Aus gegebenen Anlass heute unser Interview hier.

Das Bild benutze ich unter der creative commons Lizenz, Copyright hat  Pedelecs by Wikivoyage.

Lange dachte ich, Gesetze würden – langsam aber stetig – immer besser. Das es auch Rückschritte geben kann, musste ich erst lernen. Die Reform des Staatsbürgerschaftsrechts ist auf ganz vielen Ebenen ein Rückschritt. Ich gebe mir echt Mühe, in meiner #mithulogie Kolumne Witze darüber zu machen, aber es fällt mir schwer:

https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5603827&s=mithu+sanyal/

Das Bild verwende ich unterd er Common Media Lizenz

Am 4.6.2019 wurden 10 Muslime am Kölner Hauptbahnhof von der Polizei überwältigt und der Bahnhof abgesperrt, weil Passanten ihre „weißen Gewänder und schwarzen Westen“ beängstigend fanden. Die jungen Männer waren zum Ende des Ramadans feierlich gekleidet und hatten nichts Schlimmeres getan, als zu ihren Zügen zu laufen.

Das kann passieren, sollte aber nicht wieder passieren. Und deshalb müssen wir jetzt ganz schnell daraus lernen. Und bitte alle zusammen. Hier mein offener Brief in der taz:

http://www.taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5601508/

Und so sieht er auch, der Kölner Hauptbahnhof, Foto von Thomas Robbin, ich verwende es unter der Creative Commons Lizenz.

Das hat mich in den letzten Tagen am meisten aufgewühlt: Am 21.4.2019 wurde Tonou Mbobda, ein freiwilliger Patient in der offenen Psychiatrie, gegen seinen Willen medikamentalisiert und fixiert. Zeugen sprachen von gewalttätigen Szenen, er verlor das Bewusstsein und starb wenige Tage später.

Heute startete am Landgericht Düsseldorf die Zeugenvernehmung im Fall des Syrers Amad A., der auf Grund einer – möglicherweise absichtlichen – Verwechslung verhaftet worden war, monatelang unschuldig in Kleve im Gefängnis saß und schließlich durch einen Brand in seiner Zelle starb. Ein Fall von solcher Tragik, dass er nur eine Ausnahme sein kann. Doch dann stellte sich heraus, dass in NRW noch zwei weitere Männer auf Grund von Verwechslungen im Gefängnis saßen. Beide hatten keine deutsche Staatsbürgerschaft.

Jetzt wendet sich die Black Community mit einem offenen Brief an die Medien, sich mit institutionalisiertem Rassismus auseinander zu setzen. Doch was ist institutionalisierter Rassismus?

Hier meine kleine Einführung

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum-kommentar/audio-was-ist-rassismus—und-wenn-ja-wie-viele-100.html

Das Bild stammt von Tony Webster und ich verwende es unter der Common Media Lizenz.

Nach Chemnitz ist die Frage, ob man mit Rechten reden soll, ein bißchen so wie Kamillentee gegen Knochenbrüche zu trinken. Respektive: wie einem Nazi eine Tasse Kamillentee anzubieten, damit er einem nicht die Knochen bricht. Zum Glück ist Chemnitz nicht Alltag, noch nicht einmal in Chemnitz … für WDR 5, Scala,  habe ich mit Ali Can, Matthias Matussek und Nitzan Shoshan gesprochen. Wenn Ihr uns zuhören wollt, könnt Ihr das hier:
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-hintergrund/audio-mit-rechten-reden—ein-meinungsbeitrag-100.html

Das Bild stammt von Colin – Copyright User:Colin – und ich nutze es unter der Common Media Lizenz.

Hier sind seine Informationen dazu: Jubilee und Munin, zwei der Tower-Raben. Jubilee wurde 2012 in Somerset geboren und trägt einen goldenen Ring. Er wurde der Queen zu ihrem Diamantenen Thronjubiläum überreicht. Munin wurde 1995 in North Uise geboren und trägt einen hellgrünen Ring. Sie ist der älteste Rabe im Tower. Die Identifikation der Raben wurde von Chris Skaife, dem Ravenmaster („Rabenmeister“), bestätigt.

I HAVE A DREAM, allerdings träume ich ganz schön krause Sachen … ein paar davon verrate ich in meiner aktuellen taz Kolumne. Hauptsächlich versuche ich aber zu erklären, dass es unterschiedliche Arten von Rassismus gibt, die auch unterschiedlich wirken. Die, über die wir gerade im Ramen von #metwo an häufigsten sprechen, ist: Othering. Aber lest selbst:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5525687&s=mithu%2Bsanyal%2Bothering/

Das Bild zeigt Nandini Ghosal performing an Indian classical dance: Odissi at the Coffman Memorial Union in the University of Minnesota. Es wurde aufgenommen von Bala und ich verwende es unter der common media Lizenz.

Es ist der Hashtag, auf den ich gewartet habe. Ja, lasst uns endlich eine Debatte darüber anfangen, was Rassismus ist. Nicht, um mit dem Finger aufeinander zu zeigen, sondern um eine weniger rassistische Gesellschaft zu werden.

Hier meine Montagskolumne in der taz zu #metwo

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5520336&s=mithu%2Bsanyal/

Let’s talk about racism, Baby!

Montgomery, Alabama, ist vor allem für eines bekannt: für den Busboycott gegen die Jim Crow Politik des Rassismus und der Segregattion. 1965 führte Martin Luther King den March for Freedom von Selma nach Motgomery an. Und jetzt hat Montgomery ein Museum, das seinesgleichen sucht: das Legacy Museum mit dem National Memorial for Peace and Justice – oder im Volksmund: das Lynching-Museum. In der taz schreibe ich darüber, warum dieses Museum so einzigartig ist (und warum wir hier ein vergleichbares Museum bräuchten):

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5500639&s=sanyal/

Das Bild ist von Bill Sutton und zeigt die Erde, die Freiwillige von den Tatorten gesammelt haben.

Ich bin ein Fan von Zadie Smiths Essays, umso glücklicher war ich über ihren neuen Roman „Swing Time“, der die literarische Umsetzung ihrer Essays ist. Mehr dazu erzähle ich im Deutschlandfunk Büchermarkt:

http://www.deutschlandfunk.de/zadie-smith-swing-time-ein-tanz-der-reflektionen.700.de.html?dram:article_id=406849

Das Foto von Zadie Smith ist von David Shankbone.