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Am 18. Juni fand der Übersetzertag 2021 unter der Leitfrage Wer spricht? im Literarischen Colloquium Berlin statt. Ich durfte die Veranstaltung mit einem Vortrag zu Übersetzen als Kolonisierung eröffnen. Den ganzen Live Stream gibt es hier zu sehen:

Wer spricht? Übersetzertag des Deutschen Übersetzerfonds from LiterarischesColloquiumBerlin on Vimeo.

Erinnert Ihr euch noch? Letztes Jahr im Oktober, an die dichtgedrängten Gänge der Frankfurter Buchmesse. Damals machten wir auf dem Weltempfang, organisiert von Ingo Herzke, ein Podiumsgespräch über „race“ und „gender“ und die Herausforderungen, die das fürs Übersetzen bedeutet. Wir kamen nicht viel weiter als zum N-Wort und ob race denn nun als Rasse übersetzt werden kann. Spoiler: NEIN!

Deshalb versprachen wir, dieses Jahr über gender zu sprechen. Die Buchmesse findet zwar unter besonderen Umständen statt, und wir sind ins Internet umgezogen, aber wir sprechen a, 15.10. über Geschlecht und Text und warum Frauen zählen wichtig ist, obwohl wir von der Fixierung auf Geschlecht wegkommen wollen, und wieviele Geschlechter es eigentlich gibt und vieles mehr.

Nina George, Bestsellerautorin und Präsidentin des European Writers‘ Council

Karen Nölle, Übersetzerin und Verlegerin

Thomas Meinecke, Autor und Musiker

und ich, an diesem Abend Moderatorin

Hier geht es zum Veranstaltungshinweis und an dem Tag dann auch live mit Link zur Veranstaltung.

Das Beitragsbild zeigt:

F.U.S.I.A. board director Sebastian Berggren demonstrates the concept of dual gender as featured in Wild Side Story