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Jetzt ist es offiziell, ich habe nicht gesagt Vergewaltigung sei ein prima Erlebnis! Ihr erinnert euch? Ich hoffe nicht. Aber für alle, die sich fragen, ob ich Vergewaltigungen relativiert habe, kommt jetzt hier die Aufklärung.

Correctiv hat die Hintergründe für den Shitstorm gegen mich recherchiert und ich freue mich super, dass ich jetzt meinen ersten Correctiv Eintrag habe. Hier könnt ihr ihn lesen.

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches Cover ich am schönsten finde. Zur Zeit ist es das der schwedischen Übersetzung meiner Kulturgeschichte der Vergewaltigung.

Hier ist der Link zu der Buchseite bei dem tollen Ordfront Verlag:

und hier ist schon einmal eine Rezension:

https://www.svt.se/kultur/ny-bok-vill-fa-oss-att-prata-om-valdtakt

und hier noch eine:

https://www.etc.se/utrikes/sa-har-metoo-gett-avtryck-runt-hela-varlden

Spiegel online hat mich gefragt, ob man an Germaine Greers neuem Buch „on rape“ die Generationenunterschiede zwischen Feministinnen ablesen kann. Die Antwort lautet: Ja und Nein und Vielleicht und alles gleichzeitig.

Germaine Greer steht für niemanden außer für Germaine Greer und gleichzeitig tritt sie den unterschiedlichen Generationen in jeweils ganz spezifischer Form auf die Füße. Die Debatten um Greer zeigen, dass es beim Feminismus nicht um Ikonen, sondern um Diskussionen geht.

Hier geht es zu meinem Artikel: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/on-rape-von-germaine-greer-guter-sex-boeser-sex-rezension-a-1231552.html

Das Foto ist von Colin Hurst und ich verwende es unter der Creative Commons Lizenz.

Es ist toll, wenn eine Autorin, die einmal sehr wichtig für einen war, ein Buch zu dem selben Thema schreibt, wie man selbst. Germaine Greer hat gerade in England ihren Essay „on rape“ veröffentlicht und damit international Schlagzeilen gemacht, weil sie es schafft, wirklich jedem auf die Füße zu treten. Das ist Greers große Stärke, dass sie keine Angst davor hat, kontrovers zu sein. Trotzdem sind viele ihrer Thesen sehr schwierig … Der Deutschlandfunk interviewte mich (sehr früh und übers Telefon) zu Lady Greers neuem Buch:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/germaine-greers-essay-on-rape-ein-hochproblematisches-buch.1008.de.html?dram:article_id=428947

Ich habe so viele Interviews zu #metoo gegeben, dass ich ein wenig den Überblick verloren habe. Hier alle Gespräche zu diesem Thema, dich ich in den letzten Monaten verpasst habe zu posten.

Ein wirklich schönes Gespräch im BR:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/zur-rhetorik-von-metoo-102.html

Deutschlandfunk Nova ist immer erfrischend:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/frauenrechte-was-hat-metoo-bei-uns-gebracht

Und natürlich mein Heimatsender WDR direkt in dreifacher Ausführung und trotzdem immer ein wenig anders:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-metoo-in-deutschland-100.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-metoo-wenn-es-vorwuerfe-gibt-wie-gehen-wir-damit-um-100.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-aktuelle-kultur/audio-metoo-und-kein-ende-100.html

Das Bild auf der Startseite ist von Wolfmann.

Eigentlich wollte ich heute nur posten, dass Deniz Yücel freigelassen wird, nach einem Jahr Haft! Dass gute Dinge passieren und dass es Hoffnung gibt. Und das habe ich hiermit getan.

Auch andere Dinge passieren. In Essen und Gelsenkirchen gab es eine reihe von Gruppenvergewaltigungen, die mich sehr erschüttert haben. Weil die Täter sich vorher offen dazu verabredet haben: Komm, wir gehen vergewaltigen. Das ist nicht repräsentiv! Solche Fälle passieren, aber sie sind sehr selten. Trotzdem ist es wichtig darüber zu reden. Die Süddeutsche Zeitung interviewte mich zu dem Phänomen. Es war ein schönes Gespräch. Die Überschrift ist ein wenig reißerisch. Aber das müssen Überschriften nun mal sein.

Lesen könnt ihr es hier:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/gruppenvergewaltigungen-in-nrw-es-geht-darum-dominanz-durch-sexuelle-aggression-zu-zelebrieren-1.3870092

Ich bin so beeindruckt von Nina Raines Theaterstück „Konsens“. Es läuft am Düsseldorfer Schauspielhaus, das zur Zeit wegen Renovierungs/Restaurierungsarbeiten aus dem Dreischeibenhaus ausziehen musste und jetzt im ehemaligen Zentralpostamt am Hauptbahnhof im Central gastiert. Der Ort ist toll, das Stück ist toll und differenziert und wenn ihr es nicht schafft, es euch anzusehen, dannlest doch meine Kritik im Missy Magazine: