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… vor der Langeweile.

 

Die Schaubühne Berlin mach in Zeiten von Corona und Zwangskontakteinschränkungen Zwangsvorstellungen, bei denen Sie Texte vorlesen, die für ihr aktuelles Programm wichtig sind (wären). Ich freue mich sehr, dass Veronika Bachfischer aus meinem Buch „Vulva“ liest. Hier könnt Ihr sie sehen und hören.

Gunda Windmüller rief mich an und sagte: Es wird Zeit, dass wir die Schamlippen umbenennen und ich habe auch schon eine Idee …

Und damit find es an. Warum das wichtig ist, erkläre ich in meiner aktuellen #mithulogie Kolumne:

http://www.taz.de/!5540946/

und weil eine Kolumne noch keinen Sommer macht, haben wir eine Petition bei Change.org gestartet. Hier könnt ihr unterschreiben und teilen und kommentieren:

https://www.change.org/p/weg-mit-der-scham-vulvalippen-in-den-duden?recruiter=35701287&utm_source=share_petition&utm_medium=twitter&utm_campaign=psf_combo_share_message.pacific_abi_gmail_send.variation.pacific_abi_select_all_contacts.select_all.pacific_email_copy_en_gb_4.v1.pacific_email_copy_en_us_3.control.pacific_email_copy_en_us_5.v1.lightning_share_by_medium_message.control.lightning_2primary_share_options_more.variant

Die wunderbare Jana Petersen hat mich für die ZEIT zur Vulva interviewt. Also nicht nur mich, aber auch mich. Und es ist ein ganz toller Artikel geworden. Hier könnt Ihr ihn nachlesen:

https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2018-09/sexuelles-selbstbewusstsein-geschlecht-vulva-vagina-scham-feminismus

Das Beitragsbild ist von Denis Bocquet und ich verwende es unter der Creative Commons Lizenz.

Ständig werden Freundinnen von mir auf sozialen Medien gesperrt, weil sie einen zu weiten Ausschnitt trugen oder weil ihre Inhalte zu sexuell sind. Und zwar – und das ist der Clou – nicht, weil facebook und co zu prüde seien, nein, sondern weil sie sie vor Sexismus bewahren wollen. Dazu wollte ich schon lange etwas schreiben. Jetzt habe ich es direkt an zwei Stellen getan. Einmal im aktuellen Philosophie Magazin.

Und einmal in meiner Mithulogie-Kolumne in der taz:

http://www.taz.de/!5505760/

Das Bild ist von Millylove60

Liv Strömquist ist eine der bekanntesten feministischen Comiczeichnerinnen in Schweden. Ihr Buch über die Vulva „Der Ursprung der Welt“ ist vor einem Jahr ins Deutsche übersetzte worden. Ich war sehr begeistert, nicht zuletzt. weil Liv Strömquist mein Vulva Buch ausführlich zitiert. Umso größer waren meine Erwartungen, als sie jetzt ein Buch über die Liebe geschrieben & gezeichnet hat, „Der Ursprung der Liebe“.

Hier meine Besprechung für die Junge Welt:

https://www.jungewelt.de/artikel/330734.von-macht-und-liebe.html

Und hier ist noch ein schöner Artikel von Barbara Streidl aus dem Freitag über den „Ursprung der Welt“:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/willkommen-im-vulvina-club

Die großartige Barbara Streidl hat tolle Frauen zur Periode, Erdbeerwoche, Menstruation, den Tagen und wie wir sie sonst noch nennen befragt. Herausgekommen ist ein wahnsinnig hörenswertert Podcast und ich freue mich sehr, dass ich eine ihrer Interviewpartnerinnen sein durfte. Jederzeit wieder!

Hier geht es zum blutigen Lila Podcast:

https://lila-podcast.de/lila094-40-liter-blut-in-sechs-jahren/

Das Bild ist übrigens ein Druck der Künstlerin Petra Mattheis aus ihrer BÄM-Serie – Become a Menstruator. Mehr dazu gibt es im Podcast zu hören.

Am 6. Februar war der internationale Tag gegen Genitalverstümmlung. Deutschlandfunk Nova sprach mit mir über die Probleme mit dieser Bezeichnung, darüber, dass wir aber trotzdem keine perfekten Worte haben, und über den Rassismus in den Debatten.

Es bleibt komplex, auch bei einem so wichtigem Thema wie dem Recht von Menschen auf körperliche Unversehrtheit. Hier könnt ihr das Gespräch hören:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/genitalverstuemmelung-jeden-tag-werden-8000-frauen-beschnitten

PS: Es geht in diesem Beitrag ausschließlich um die Beschneidung von Vulven, die von Penissen ist ebenfalls ein wichtiges Thema ist, das allerdings ein ganz eigenes Gespräch gebraucht hätte.