Endlich ist ein Buch über das Leben und Werk einer meiner Lieblingskünstlerinnen erschienen

Hannah Wilke

mehr erzähle ich darüber am 2.9.2010
WDR 5, Scala - Kultur am Mittag
12:05 - 13:00 Uhr oder 21:05 -22:00
oder als podcast hier:

Memoirs of a Sugargiver

Ihr Problem war, dass sie zu schön war. Männer konnten nicht glauben, dass eine schöne Frau gleichzeitig eine kluge Künstlerin sein konnte, und Frauen, dass Wilke nicht als (Sex-) Objekt wahrgenommen wurde. Denn Hannah Wilke benutzte alle möglichen Materialien - Schokolade, Seife, Latex, Haare - aber vor allem ihren eigenen nackten Körper. Und dies in einer Radikalität, die sogar für die radikale Body-Art der 60er/70er Jahre außergewöhnlich war.

Diese Kontroverse überschattet bis heute den Umgang mit der Ausnahmekünstlerin und führte dazu, dass es trotz ihrer unbestreitbaren Schlüsselrolle für die feministische (Performance-)Kunst bisher noch keine Monographie über Wilkes Leben und Werk gab - bis Nancy Princenthal diese Leerstelle nun mit dem monumentalen Bildband "Hannah Wilke" geschlossen hat, der gerade im Prestel Verlag erschienen ist.

Mithu Sanyal erinnert in Scala an eine der wichtigsten amerikanischen Künstlerinnen des 20. Jahrunderts.

http://axiologyaunts.files.wordpress.com/2010/05/1.jpg

 

 

 

 

 

 

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